Der schwarze Drache

Originaltitel: Dragonsbane
Autor: Barbara Hambly
Verlag: Bastei Lübbe
ISBN: 3-404-20388-7

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Meine fünf Pfennige

Zum Klappentext: Finde ich nicht besonders gut gelungen... Gareth und Jenny ziehen nicht gemeinsam aus, um John Aversin zu finden. Und Morkeleb ist mit Sicherheit auch nicht der Letzte der Drachen! Wegen dieser Inhaltsangabe hätte ich mir das Buch nicht gekauft.

Shounen Ai - Anteil: -

Inhalt: Der junge Gareth hat sich aufgemacht, den einzigen Drachentöter des Landes aufzutreiben, um der Bedrohung durch Morkeleb, dem schwarzen Drachen, ein Ende zu setzen. Mit Hilfe der Hexe Jenny findet er ihn sogar sehr schnell, doch John Aversin ist nicht das, was er sich unter einem Drachentöter vorgestellt hat. Trotzdem überredet er John, mit ihm nach Süden zu ziehen, um gegen den Drachen zu kämpfen. Jenny begleitet die beiden, um John zu unterstützen.
Doch schon die Erlaubnis für diesen Kampf zu bekommen, gestaltet sich als schwierig. Denn der König steht unter dem Bann seiner Mätresse, die wie Jenny eine Hexe ist. Bald merken John und Jenny, daß sie nicht nur gegen den Drachen kämpfen müssen, wollen sie das Reich retten - und Gareth.

Meine persönliche Wertung:
Da ich Barbara Hambly als Autorin sehr schätze, ist von mir keine allzu objektive Bewertung zu erwarten (zugegeben, objektiv sind Bewertungen selten ;). Mir gefällt es also ausgesprochen gut. Es ist - ganz Barbara Hambly - auch nicht das typische Fantasy-Einerlei, sondern wartet mit einigen überraschenden Wendungen auf.
Und wie so häufig bei Barbara Hamblys Fantasy-Romanen gibt es hier jede Menge Hinweise auf eine längst untergegangene Kultur, deren Technik um einiges weiter fortgeschritten war als die, die jetzt in dieser Welt herrscht.
Mein absoluter Liebling ist John Aversin. ^v^ Dieser bebrillte Drachentöter ist einfach nur ... sorry... goldig! Und seine Vorliebe für die Technik und das Wissen einer längst vergangenen Zeit, das er so gerne bewahren möchte, macht ihn noch liebenswerter.