Abschleppdienst

1.

Frank reihte sich mit einem geschickten Manöver in den dicht fließenden Verkehr auf der Autobahn ein und folgte dann stumpf den Rücklichtern des Wagens vor ihm; der Takt der Scheibenwischer passte zu dem seiner langsamen Musik. Die Bilder vor seinem inneren Auge ließen sich jedoch nicht so leicht fortwischen wie der Schneeregen auf seiner Scheibe.

 

~ Sein Freund Peter mit den lackschwarzen Haaren und er mit seinen blonden Fransen gaben im Badezimmerspiegel ein schönes Bild ab, zudem passten sie von der Kleidung her auch noch so gut zusammen. Frank trug seinen Lieblingsanzug ganz in Schwarz mit schwarzem Rollkragenpullover dazu, Peter stach mit einem roten Hemd heraus, wie immer wollte er auffallen.

Dann der Raum, in dem ihre Werbefirma die Weihnachtsfeier abhalten wollte. In einem Hotel. Es gab ein Menü mit vier Gängen, sie saßen auf roten Samtpolstern, dazu spielte ein Streichquartett. Ganz im Sinne des stilvollen neuen Großkunden der Firma, dessen Abteilungsleiter alle eingeladen waren.

Und während des Menüs war es Frank zum ersten Mal aufgefallen. Er hatte an der Seite des Tisches mit den Kunden gesessen. Das war verständlich, weil er doch die meisten Gespräche mit dem Geschäftsführer gehabt hatte, und es störte ihn nicht. Peter jedoch saß ganz am anderen Ende der Tafel bei einem anderen Kunden und beachtete ihn den Abend über nicht mehr.

Ein wenig geknickt war Frank deswegen schon und hatte nicht mehr als das eine Glas Wein zum Essen getrunken. Wenn er traurig war, brauchte er immer Schokolade und Koffein, keinen Alkohol. Er hatte immer Angst, dass er nach Alkohol zu emotional werden und losheulen könnte.

Ein Glücksgriff war daher der Mann neben ihm, zufällig einer der Abteilungsleiter des Großkunden, den er noch nicht so gut kannte. Ein wenig älteres Semester, aber lustig, ein Stimmungsmacher. Aufgeräumt erzählte der Typ von Urlaubspannen, von seinem Kater, von seiner Nachbarin und unterhielt so für Frank die Seite ihres Tisches.

Dem Alkohol wurde von der Gesellschaft tüchtig zugesprochen, und schon bald, als sich die Runde in kleinere Grüppchen auflöste, hörte man den einen oder anderen schmutzigen Witz; die Stimmung war ein wenig aus den Fugen geraten.

Frank, der als einer der wenigen noch nüchtern war, wollte sich eigentlich nur den viel zu warmen Rollkragenpullover ausziehen und ihn gegen ein Hemd tauschen, das er im Wagen hatte, als er bemerkte, dass Peter nicht mehr im Raum war. Eine leise Furcht, die sich aus Peters ein wenig abweisendem und fahrigem Verhalten in den letzten Wochen begründete, begann erneut in ihm aufzukeimen.

Auf dem Besuch im luxuriösen Bad des Hotels, wo er sich umziehen wollte, wurden Franks Befürchtungen auf eine schreckliche Art bestätigt. In der hintersten Zelle stand Peter mit einem der Angestellten des Kunden, einem schlanken, ziemlich großen Mann. Die beiden Männer küssten sich wild; der Anblick war so unerwartet für Frank, dass er den Bügel mit dem Hemd fallen ließ, und nicht einmal das Scheppern schreckte die beiden Männer auf.

Dafür erschreckte der fröhliche Mann Frank, als er ihm leicht eine Hand auf die Schulter legte. "Ich hab schon gehört, dass ihr was hattet." Er nickte zu dem nun doch aufmerksam gewordenen Pärchen. "Da dein Kerl andere Pläne hat, wie wäre es, wenn wir..."

Weiter kam er nicht, Peter trat mit leuchtenden Augen zu ihnen und schupste Frank in Richtung des Mannes. "Klar! Frank steht auf spontane Aktionen, fangt doch gleich hier an. Nicht wahr? Du hast es doch gern, wenn man dich vielleicht entdecken könnte dabei."

Das war nicht die Wahrheit, aber Frank hatte so was mal zu Peter gesagt, um sich interessant zu machen. An diesem Abend jedoch wurde er rot und floh; das Lachen der anderen folgte ihm durch den Flur wie der erschrockene Ausruf des Mannes, der sich wohl eine nette Nacht versprochen hatte. Zu allem Überfluss hatte Frank sein Hemd einfach dort liegen lassen.~

 

Der Wagen vor Frank reihte sich hektisch links ein, dann wieder rechts, ohne einen Platzgewinn davon zu tragen, aber Frank beschloss, dass er einfach eine Ausfahrt früher nehmen würde, um vielleicht über die kleinen Straßen noch vor Mitternacht bei seinen Großeltern anzukommen.

Wenig später stellte sich dieser Plan zunächst als gut heraus, weil ein Eisregen den Verkehr auf der überfüllten Autobahn zusätzlich lähmte und die Bundesstraßen ebenso voll waren. Wochenenden vor Weihnachten waren nun einmal immer ein Anlass für eine Völkerwanderung. Wie ein Radiosprecher witzelte, begann die biblische Weihnachtsgeschichte schließlich mit einer und so sollte das Fest ebenso mit Wanderungen zum Orte der Geburt gefeiert werden.

Frank fand den Mann im Radio komisch, aber zum Lachen war ihm nicht zumute, zum Weinen schon eher und zum Verkriechen in seinem Zimmerchen bei den Großeltern. Aber zunehmend verschlechterten sich die Straßenverhältnisse. Der Eisregen wurde zu Schneeregen mit Eishagel, was sich in einer spiegelglatten Straße und einer zugeeisten Rückscheibe bemerkbar machte. Franks kleiner Polo schlitterte bedenklich in den Kurven, obgleich er bereits im zweiten Gang fast nur noch rollte. Endlich, an einem Berg gerade mal eine halbe Stunde von den Großeltern entfernt, schaffte er es nicht mehr. Die Räder drehten durch, und Frank schlitterte in den flachen Graben.

Das erste, was er tat, war in Tränen auszubrechen und sich auf sein Lenkrad zu werfen. Alles, aber auch alles ging schief an diesem Abend, zu diesem Weihnachten! Im letzten Jahr war er an Weihnachten, zur Betriebsfeier mit Peter zusammen gekommen.

Die Erinnerung daran brachte ihn darauf, wie merkwürdig ähnlich es für den Neuen ablief. /Ob er das immer so macht? Ein Jahr und tschüss?/ Wütend schlug er auf das Lenkrad und hupte aus Versehen, dann entschloss er sich, endlich etwas Produktives zu unternehmen und rief vom neuen Handy aus den ADAC an, um sich abschleppen zu lassen.

Er hatte nicht erwartet, dass es schnell gehen würde und musste auch wirklich über eine Stunde warten und mehrere hilfreiche Leute abweisen, die mit Allrad oder wenigstens Winterreifen ausgestattet waren. Die hatte er auch vergessen aufzuziehen und schämte sich schon deswegen. Er wollte lieber von einem ordentlichen Abschleppdienst aus dem Graben gezogen werden. Bei dem Gedanken allein, dass er zu seinem Ärger auch noch einen versehentlichen Auffahrunfall mit einem Helfenden fabrizieren könnte, wurde ihm schlecht.

Doch endlich hielt ein schwerer Wagen vor seinem am Straßenrand an. Voller Erleichterung winkte Frank durch das beschlagene Fenster und öffnete die Tür ein wenig. Aussteigen konnte er nicht, seine Schuhe waren durch die Ledersohlen zu glatt.

Im Gegensatz zu sonst sprang Matthias nicht aus dem Abschleppwagen, sondern stieg vorsichtig über die Trittstufe aus. Das hier war nicht der erster Einsatz an diesem Tag, aber hoffentlich würde es sein letzter sein. Rasch zog er den dicken Parker vom Beifahrersitz und warf ihn über. Auch wenn er nicht verfroren war, war es zu kalt für das Sweatshirt und die durch Streusalz und Straßenschmutz verdreckte Latzhose.

Der Boden war höllisch glatt, und leise das Wetter verfluchend trat er zu dem verunfallten Wagen, der jedoch bis auf seine Grabenlage nichts abbekommen zu haben schien. Ein Blick auf die Reifen ließ ihn innerlich den Kopf schütteln. Sommerreifen, wie dumm konnte man sein? Doch das Gesicht des Fahrers war so niedlich, dass Matthias ihm seine Dummheit fast vergab. Er grinste fröhlich. "Scheiß Wetter heute. Alles okay mit Ihnen?"

Frank nickte wild und grinste zurück, obwohl er noch immer traurig war, noch immer hätte er sich viel lieber versteckt. "Alles okay. Ich hab mich nur nicht getraut auszusteigen, an so einem Pechstag breche ich mir sonst noch was." Mühsam krabbelte er aus seinem Wagen. "Ich muss nach Obergraben hoch, fahren Sie da zufällig vorbei?" Ihm fielen die beiden Ohrringe auf, als ein Wagen langsam an ihnen vorüber kroch, ein kurzes Zucken seiner Augenbrauen später schüttelte er innerlich den Kopf. /Das kann nicht sein, ein Abschleppdienstmann. Immerhin schleppt mich heute doch wer ab, das wollte Peter ja auch!/ Darüber musste er fast lachen.

Ein flüchtiger Blick zeigte Matthias, dass die Reifen eigentlich ganz gut zu dem Mann passten. Seine Schuhe waren ähnlich ungeeignet für dieses Wetter. Außerdem war der Unglücksrabe überraschend groß, fast einen halben Kopf größer als er. "Die Werkstatt liegt in Obergraben." Seine Hände zuckten in die Richtung des anderen, als dieser ein wenig schlitterte und sich an dem Wagen festhalten musste. "Wenn Sie mir sagen, wohin Sie müssen, fahre ich Sie. So groß ist der Ort ja nicht." Dann streckte er auffordernd die Hand aus. "Kommen Sie, setzen Sie sich gleich bei mir vorne rein, sonst bringe ich Sie eher beim Krankenhaus vorbei." Außerdem konnte der Anzugmann ohnehin nicht helfen, und Matthias wollte eigentlich selber gern schnell zurück ins Warme. Die Fahrt würde lang genug werden. Allerdings nicht zu lang, wenn das Kerlchen nur halb so nett war wie es aussah.

Frank nahm die Hand mit einem kleinen Lächeln. "Tut mir leid, dass ich so unpraktisch bin. Ich komme direkt von einer Weihnachtsfeier." Er hielt sich eine Spur zu sehr an dem anderen Mann fest, aber dieser machte einen so sicheren Eindruck. Nicht nur, als wüsste er, was er tat, sondern auch als würde ihm niemals etwas derartig Dummes zustoßen. "Aber es wäre sehr nett, wenn ich in die Heidhöhe gebracht werden könnte. Dort wohnen meine Großeltern." Er rutschte noch eine Idee, dann meinte er mit einem Stirnrunzeln "Ich bin Frank, Frank..." Er winkte leicht ab. "Frank reicht mir", endete er und strahlte den anderen hoffnungsvoll an.

"Matthias." Zufrieden brachte er Frank langsam zum Abschleppwagen, bis dieser sich an dem seitlichen Griff festhalten konnte und nicht mehr in Gefahr lief, sich den Hals zu brechen. "Geh schon mal rein und mach die Tür zu, ist besser mit deinem dünnen Zeug. Bin gleich bei dir."

Matthias holte den Sandeimer hervor und streute erst einmal, um sich nicht selber flach hinzulegen, dann arbeitete er zügig, bis der andere Wagen sicher angehängt war und er zu Frank flüchten konnte. "So, alles paletti." Er schlüpfte aus der Jacke und hieß die Wärme willkommen, rieb seine klammen Hände aneinander, ehe er vorsichtig anfuhr.

Frank hatte es sich so gemütlich gemacht, wie er konnte, und mit seinem Mantel ein wenig zugedeckt. Er war froh, dass er nicht mit einem Seil abgeschleppt wurde, so dass er hinten allein im kalten Wagen sitzen und permanent bremsen musste. Sein kleiner Wagen fuhr sicher auf dem Schlepper hinten mit drauf, und Frank streckte sich seufzend, bevor er sich noch einmal entschuldigte und erklärte "Ich... hab auf der Betriebsfeier nichts getrunken, nur deswegen bin ich auf die Idee gekommen, schon heute zu den Großeltern zu fahren. Dass es aber auch so schweinisch glatt werden würde, hätte ich nie gedacht. Ich koste dich jetzt deinen Schlaf, nicht wahr?"

Ein Blick zur Uhr zeigte Frank, dass es schon nach elf war, und er seufzte, denn sie würden noch eine Weile brauchen. Matthias fuhr sehr langsam und mit konzentriertem Gesichtsausdruck. Beim Licht eines vorüberkriechenden Wagen warf Frank einen verstohlenen Blick zu ihm hinüber. /Er ist so nett, ob er mich total bescheuert findet?/ Unglücklich strich er über seinen schwarzen Anzug und starrte auf die Lloyds, die auf Hochglanz geputzt waren.

Matthias sah kurz zu ihm hin und lachte. "Wenn du es nicht wärst, wäre es jemand anderes. Aber ich muss sagen, die Sommerreifen sind grob leichtsinnig. Dass es im Winter schon mal zu Glatteis oder auch Schnee kommen kann, ist normal. Soll ich dir Winterreifen aufziehen?"

Bei der Ansprache zu den Sommerreifen war Frank schon ein wenig rot geworden, das Angebot gleich darauf freute ihn jedoch. "Das wäre sehr nett! Ich bin bis nach Weihnachten zwar bei den Großeltern, aber wenn es vorher ginge... ich meine, sonst kann ich irgendwie nirgends hinfahren, geht ja immer bergauf hier." Er warf erneut einen kleinen Seitenblick.

"Dann schaue ich mal, dass ich es morgen gleich gerichtet kriege. Ist ja kein großer Aufwand." In Anbetracht der Tatsache, dass Frank sich noch immer mit seinem Mantel zudeckte, drehte Matthias die Heizung etwas höher und lächelte über die überraschte Freude in der Stimme des anderen. Sicher, er würde in seinem Terminplan Platz dafür machen müssen, aber im Zweifelsfall blieb er halt eine halbe Stunde länger in der Werkstatt. Die Reifen drehten durch, und der Wagen schlitterte ein wenig, was Matthias unterbrach, bis er wieder ruhig fuhr. "Haben deine Großeltern welche in der Garage oder brauchst du neue?"

"Ich habe meine Reifen vom letzten Jahr noch da, die kann ich gleich morgen in den Kofferraum packen und mitbringen. Ach, vielleicht sollte ich morgen sicherheitshalber erst mal anrufen, ob es passt, nicht?"

Matthias wollte gerade abwehren, dass er auf jeden Fall Zeit finden würde, aber überlegte es sich dann doch anders. Er nickte, kramte aus einer seiner Hosentaschen sein Portemonnaie hervor und holte aus diesem die Visitenkarte der Werkstatt, um sie Frank zu reichen. "Die unterste Nummer ist mein Diensthandy; am besten versuchst du es gleich dort. Das im Büro wird schon mal überhört." Nicht allzu oft, aber so nette Kunden waren selten genug, dass er Frank nicht seinem Chef oder einem der Jungs überlassen wollte. Die wussten das eh nicht zu schätzen.

Der Wagen schlitterte erneut in einer bergauf gelegenen Kurve, aber Frank machte sich keinerlei Sorgen. Matthias verbreitete eine freundliche Gelassenheit, die ihn sogar das Wetter mit einem Mal schön finden ließ.

Die Zweige der Bäume begannen bereits, sich unter dem Gewicht des zunehmenden Eises zu biegen, aber bei jedem Lichtschein wurde der sonst triste Wald in eine glitzernde Zauberwelt verwandelt. "Mensch! Wenn das morgen noch so schön draußen ist, muss ich unbedingt mit der Kamera los. Es sieht aus wie eine richtige Zauberwelt, nicht?" Begeistert klebte Frank förmlich an der Scheibe und starrte hinaus.

Matthias grinste in sich hinein. Die beinahe jungenhafte Freude steckte an. "Da wirst du viel zu photographieren haben. Bin mir sicher, dass morgen die Sonne scheint. Dann wird es noch besser. Ich hoffe nur, dass bis dahin der Streudienst nachgekommen ist."

Frank nickte wild, dann legte er den Mantel fort, weil es nun warm genug im Wagen war und holte sein Portemonnaie aus der Gesäßtasche hervor, um die Karte gleich wegzustecken. Er musste sich dazu zwar verrenken, aber an jedem anderen Ort würde die Visitenkarte verloren gehen oder zerknicken.

Die Fahrt dauerte vier Mal so lang wie normal, und erst um halb zwei Uhr in der Nacht stand der kleine schwarze Wagen von Frank vor dem Haus seiner Großeltern, in deren Garten gleich drei Tännchen mit Lichterketten vollgestopft worden waren.

"Ich danke dir für deine Geduld und die Fahrt. Habe mich wirklich schon lange nicht mehr so nett unterhalten, Matthias", sagte Frank frei heraus, als er dem anderen Mann die Hand zum Abschied reichte. Und es war die Wahrheit. Über das Gespräch mit Matthias, das bei der Fotografiererei begonnen hatte und bei finnischem Glühwein geendet war, hatte er sich wirklich gut mit dem anderen verstanden und hatte sogar begonnen, ihn attraktiv zu finden, auch wenn er sonst stets mehr auf Männer gestanden hatte, die größer als er waren. Vom Körper her sah Matthias zumindest sonst nicht schlecht aus, wenn Frank sich da eine private Meinung erlauben durfte.

Matthias drückte die Hand kräftig; weich und schlank war sie, zu einem Anzugträger passend, aber der Händedruck war dennoch angenehm fest. "Kann ich nur zurückgeben. Ruf mich an wegen der Reifen, ich mach dir das morgen. Aber jetzt hab ich Feierabend." Er gähnte verhalten und streckte sich. So angenehm die Fahrt gewesen war, hatte sie doch viel Konzentration gefordert, und nun war er derart müde, dass eine weitere Fahrt nur ein Risiko werden würde. "Gute Nacht." Er ging zu seinem Wagen zurück und stieg ein, winkte Frank dann noch einmal zu und fuhr davon. Sehr nett. Hoffentlich würden sie sich am nächsten Tag nicht das letzte Mal begegnen.

Mit roten Wangen sah Frank dem Schlepper hinterher, der vorsichtig aus der schmalen Straße bog. "Du hast mir den Abend gerettet, Matthias. Ich danke dir", murmelte er leise. Ohne den freundlichen, attraktiven Mann wäre Frank sicherlich in Tristesse versunken. Er wartete, bis das Motorengeräusch verklungen war, um sich wieder zu sammeln, dann holte er seine kalte Tasche und die dicke rote Steppjacke, die er anzog, wenn er sich nicht in Schale werfen musste, und schlitterte vorsichtig über den Plattenweg zu dem weißen Häuschen hin, in dem natürlich just in diesem Augenblick ein Licht aufleuchtete.


Kommentare, Kritiken, Lob?
 
by Meike "Pandorah" Ludwig & Jainoh