Abschleppdienst

2.

Seine Großmutter sah ein wenig erschrocken aus, aber ließ sich rasch beruhigen. Frank nahm ihr jedoch das Versprechen ab, dass sie auf ihn warten würden mit dem Streuen am anderen Morgen, anstelle sich im Alleingang 'die Gräten' zu brechen. Totmüde, aber lange nicht so unglücklich wie befürchtet fiel Frank in sein Bett.

Matthias hatte den Schlepper zur Werkstatt gebracht und war zu Fuß nach Hause zur Neubausiedlung am Rande des Ortes gelaufen. Auf seinen eigenen Beinen war er bei den spiegelglatten Straßen sicherer als mit dem Wagen; und querfeldein war die Strecke nicht so weit, als dass er riskieren wollte, selber einen Abschleppdienst bemühen zu müssen.

Trotz des langen Arbeitstages war er durchaus zufrieden, als er in seine kleine Wohnung trat, die Tür hinter sich schloss und die im Weg herumstehenden Turnschuhe mit einem kleinen Tritt an die Wand des Flures vage in Richtung des Schuhschranks beförderte. Während er den Anrufbeantworter abhörte, prüfte er, ob sein Handy aufgeladen genug war, um den morgigen Tag zu überleben. Nicht, dass ausgerechnet ein leerer Akku daran schuld war, dass Frank ihn nicht erreichen konnte.

Sicherheitshalber hängte er es dann doch noch ans Aufladegerät, auch wenn von den vier Strichen der Anzeige noch zwei vorhanden waren. Sich die Reste der Pizza vom Vortag in der Mikrowelle aufwärmend dachte er an den hübschen Frank, den er weitaus lieber abgeschleppt hatte als irgendwelche alten Herrschaften.

"Abgeschleppt, hm?" Er lachte auf. "Ja, abgeschleppt hätte ich den auch gerne. Andererseits vielleicht auch lieber nicht." An kurzen Affären hatte er in den letzten zwei Jahren sein Maß derart ausgeschöpft, dass er keine Lust mehr darauf hatte. Sie hatten das Loch, das seine große Liebe hinterlassen hatte, nicht wirklich füllen können, aber sie hatten darüber hinweg geholfen, und nun fühlten sich die One Night Stands nur noch schal an.

"Obwohl, für diese Augen..." Groß, dunkel und voll immer wieder übersprudelnder Freude, auch wenn dahinter Traurigkeit zu liegen schien. Nur an die Farbe konnte sich Matthias beim besten Willen nicht mehr erinnern. Andererseits war es auch düster gewesen, wahrscheinlich hatte er sie nie wirklich erkennen können. Nach dem Essen fiel er einfach nur noch müde in sein Bett, nachdem er eine Zeitschrift achtlos auf den Boden befördert hatte.

Am nächsten Morgen klingelte sein Wecker viel zu früh, aber in Anbetracht der Tatsache, dass er laufen musste, kämpfte Matthias sich aus den Decken empor. Und der Gang durch die frische Luft und über knirschenden Neuschnee, der in der Nacht gefallen war, machte ihn wieder wach. Es gab viel zu tun, nicht alle Autos waren so glimpflich davongekommen wie Franks Polo, und so verbrachte er die Zeit bis zur Mittagspause derart tief in Arbeit versunken, dass er nicht einmal an den netten Mann dachte.

 

Frank wachte von den Stimmen seiner Großeltern vor der Tür auf. Typisch für die alten Leute, die sich schon zu lange daran gewöhnt hatten, allein in dem Haus zu sein, riefen sie sich zwischen Badezimmer und Schlafzimmer etwas zu. Kurz schielte er auf seinen Wecker und dachte daran, dass es noch zu früh war, um den Matthias anzurufen. /Nein, wäre auch nicht gut. Nachher sagt er noch, dass ich rasch gleich vorbeikommen soll und ich muss ja noch die Reifen.../ Er war wieder eingeschlafen, bevor er den Gedanken hätte beenden können.

Als er das nächste Mal wach wurde, durchzog bereits der Geruch von Kartoffeln und Fisch das Haus, die Sonne schien draußen und erinnerte Frank an seinen Plan, einige Fotos zu machen. Rasch sprang er aus dem Bett, um erschaudernd die Beine wieder unter die Decke zu schieben, weil die Sonne offensichtlich nicht die Kälte wettmachen konnte, auch die in seinem unbeheizten Zimmer nicht.

Nachdem er seine Heizung angestellt und geduscht hatte, zog er sich eine dicke Cargohose aus braunem Cord und einen beigen Rollkragenpullover an, um dem Wetter gewappnet zu sein. Dann verhandelte Frank über einem Becher Kaffee mit seinem Opa Karl, damit dieser den Nachbarn für ihn bat, die Winterreifen in den Polo zu stapeln. Karl schob an seiner neuen Brille und schimpfte natürlich erst einmal, dass Frank überhaupt vergessen hatte, die Reifen zu wechseln. Unfairerweise kam gleich hinten an der Vorwurf "Das ist alles die Schuld von diesem Peter!"

Oma Ernestine kam zwar aus der Küche geschossen, um die Verteidigung auf sich zu nehmen, aber der Stich, den die Erwähnung von Peter Frank versetzte, saß und ließ sich nicht mehr nehmen. Der Schmerz begann sich erneut in ihm auszubreiten. "Oma, lass man gut sein. Peter war wirklich ein... Idiot." Nur knapp hatte er das Wort Wichser unterdrückt, das ihm sicherlich eine Schelle eingebracht hätte.

"Ach Junge." Er wurde von hinten einmal kurz und harsch gedrückt; wie seine Großeltern, vor allem seine Oma, so waren, gab es wenig Zärtlichkeiten. Die ehrlichen Gefühle waren Frank aber auch weitaus lieber. Immerhin war er an Weihnachten, an seinen Wochenenden bei ihnen zuhause und nicht seinen Eltern, die ihn rausgeworfen hatten, als er gestanden hatte, dass er mit Peter und nicht mit einer Petra zusammen sein wollte.

"Habt ihr euch gestritten?" Franks Oma nahm nun doch interessiert ebenfalls mit einem Kaffeebecher Platz.

"Nein. Er hat einen anderen." Frank ließ den Kopf hängen. "Ich hab es gestern auf der Weihnachtsfeier ausgerechnet erfahren."

Ernestine verzog ihren Mund ein wenig und stütze dann das Kinn in die Hand. "Sei froh. Ich habe dir nicht rein geredet, aber er war nichts für dich. Zu sehr..."

Karl fiel ihr ins Wort. "Eitel wie ein Pfau. Der braucht immer ein Publikum, das ihn anhimmelt."

Die Oma nickte, die beiden waren sich einig, aber dennoch schafften sie es nicht, dass Frank sich besser fühlte. "Ich komme mir wie ein Volltrottel vor. Erst gestern hab ich gemerkt, dass er einen anderen hat und das war, als ich die beiden erwischt hab."

"Ach was! Stell dir mal vor, die Fischer von der Ecke, die hat jetzt gemerkt, dass ihr Egon es mit der Bedienung im Eislokal hat."

"Aber Oma! Das weiß doch wirklich jeder!"

"Eben. Nur sie hatte es nicht wahrhaben wollen. Nun stell dir vor, wie du es nicht hattest wahrhaben wollen. Da bist du noch schnell drauf gekommen. Sie immerhin erst nach fünf Jahren."

Frank musste lachen und nickte leicht. Dann schaffte er es endlich, mit seinem Großvater zur Garage zu gehen, und wenig drauf kam der Nachbar an und half ihnen mit den Reifen. Frank stürzte noch vor dem Mittagessen zum Telefon und rief auf Matthias' Handy an.

Auch wenn Matthias über die Arbeit Frank vergessen hatte, so war er doch jedes Mal an ihn erinnert worden, wenn sein Handy klingelte. Leider war es nie der hübsche Blondschopf gewesen, weswegen er auch jetzt nicht wirklich damit rechnete. Er legte sein Pausenbrot beiseite, holte das Handy aus der Brusttasche und meldete sich. Dann setzte er sich jedoch auf, und ein Strahlen zog über sein Gesicht. "Hey, wie geht's?"

"Gut. Hab natürlich verpennt, aber du Armer bist ja schon wieder am Schuften." Die dunkle Stimme klang fröhlich und verwischte das ekelige Gefühl, das sich seit dem Morgen wieder in Frank eingenistet hatte. "Du kannst dir sicherlich denken, weswegen ich anrufen, ne?"

"Lass mich raten, du möchtest Winterreifen aufgezogen bekommen? Nein, sag nichts über meine unglaubliche Intuition, ich habe manchmal das zweite Gesicht", alberte Matthias. Ulli, einer seiner Kollegen, kam herein und trottete zur Kaffeemaschine, was Matthias nicht davon abhielt, Frank zu erklären "Wir haben viel zu tun, deswegen wird das nichts heute Nachmittag. Aber die Werkstatt schließt um halb sieben. Wenn du dann kommst, mache ich dir das gerade noch. Ist ja kein Aufwand."

Ulli drehte sich um und schlug mit übertriebenem Schmachten die Augen zur Decke empor, was Matthias dazu bewog, eine Zeitung nach ihm zu werfen, welcher der andere jedoch geschickt und mit einem lautlosen Lachen auswich. Etwas in Matthias Stimme brachte Frank zum Lachen, als ob sie über einen Streich redeten. "Wenn du das für mich tun würdest, wäre es fantastisch. Ich hoffe nur... " Er musste schon wieder lachen. "Ich hoffe nur, mein Kleiner schafft es bis zu euch hin. Zum Glück muss ich ja nur bergab."

"Einfach rutschen lassen, bis du ankommst", schlug Matthias vor und lachte ebenfalls. Franks gute Laune war so ansteckend, dass er gar nicht anders konnte. "Und wenn du doch wieder einen Graben begrüßen möchtest, ist das auch kein Problem. Meine Nummer hast du ja, mit deinem Polo hab ich Übung. Dann komme ich einfach wieder mit dem Schlepper und bring dich her."

In dem Moment steckte der Chef den Kopf durch die Tür und wies mit dem Daumen energisch zur Werkstatt, was Matthias deutlich sagte, dass seine Pause soeben verkürzt worden war. Er schnitt ihm eine Grimasse, was den älteren Mann grinsen ließ, ihn aber nicht erweichte. "Du, ich muss Schluss machen, draußen wartet Kundschaft. Wir sehen uns heute Abend."

Er hatte sich kaum richtig verabschiedet und aufgelegt, als Ulli auch schon flötete "Ich komme dann auf meiner rosa Wolke vorbeigeschwebt, Süßer." Es brachte Matthias zum Lachen, denn weder Tonfall noch Gesichtsausdruck passten zu dem großen Mann. Unsanft knuffte er ihm in die Seite und grinste. "Pass auf, sonst siehst du gleich rosa Wolken." Er steckte das Handy zurück in die Brusttasche und lief dann nach draußen, um sich defekten Zündkerzen zu widmen.

Der Tag verging Frank viel zu schnell. Er musste seinem Großvater helfen, das Eis von der Auffahrt zu zerschlagen, damit man überhaupt das Garagentor aufbekommen konnte; sein kleiner, ebenfalls vollkommen zugeeister Polo wurde mit vereinten Kräften belanden. Am Nachmittag überwies er das Geld für das Abschleppen und holte sich ausreichend Bargeld für Weihnachtsgeschenke. Ehe er es sich versah, war nach dem Kaffeetrinken am Nachmittag schon hohe Zeit, dass er sich auf dem Weg machte.

Rasch zog er sich noch eine Steppweste über den Pullover und seine Winterstiefel mit der Profilsohle an, dann rollte und rutschte er vorsichtig und im Schneckentempo bis zur gestreuten Hauptstraße. Der Betrieb, in dem Matthias arbeitete, lag in dem Gewerbegebiet gleich neben einer großen Wäscherei. Vorn waren bis auf die Weihnachtsbeleuchtung alle Lichter gelöscht worden, aber aus der Werkstatt um die Ecke konnte Frank noch einen Lichtschein auf den Hof fallen sehen. Er parkte in der Nähe und ging ein wenig unsicher auf die Schiebetür zu. "Hallo?"

Die Kollegen einschließlich des Chefs waren alle schon gegangen, und Matthias hatte sich damit beschäftigt, die Werkstatt aufzuräumen, als er von draußen Franks Stimme hörte. Er wuchtete einen Reifen an die Wandhalterung, dann lief er, um die Tür zu öffnen. "Hey, schön, dass du es sicher hierher geschafft hast, ohne den Schlepper zu bemühen." Er grinste, reichte ihm aber keine Hand, da sie zu dreckig waren. Frank sah besser aus als am Vortag und war deutlich passender für das Wetter angezogen. "Ich schieb ganz auf, dann kannst du den Wagen reinfahren, okay?"

Zweifelnd sah Frank auf die Enge in der Werkstatt. "Ich glaube, es wäre mir lieber, wenn du das machen würdest, Matthias." Er verschränkte unsicher die Arme "Ich hab ein schlechtes Augenmaß."

Matthias sah ihn an, musste lächeln und fand ihn niedlich in seiner Hilflosigkeit. Die dicke Jacke unterstrich noch, wie schlank er war, und die mit Gel verwuschelten Haare trugen das ihre dazu bei, ihn beschützenswert aussehen zu lassen. "Kein Problem, mach ich."

Er schob das Tor auf, und in der breiten Lichtbahn, die aus der Werkstatt fiel und den Schnee an den Rändern des Platzes glitzern ließ, konnte er endlich sehen, dass Franks Augen blau waren. /Hm, wirklich schöne Augen./ Er ließ sich den Schlüssel geben, und nur wenig später stand der Wagen auf der Hebebühne. Nachdem Matthias den Kofferraum geöffnet und die Reifen herausgeholt hatte, überprüfte er sie rasch und fand, dass sie in gutem Zustand waren. Die Hebebühne knarrte beim Hochfahren, weswegen Matthias einen Moment wartete. "Wie lange bleibst du hier?"

Unsicher hatte Frank sich im Hintergrund gehalten und sich geschämt, weil er Matthias keinerlei Hilfe war. "Ich... hab Urlaub bis zum Zehnten. Eigentlich hatte ich Skifahren wollen, aber die Pläne haben sich kurzfristig geändert." Der kleine Stich in seinem Bauch brachte ihn zu Seufzen, aber er vertuschte, die aufkommende Traurigkeit mit einem fröhlichen Redeschall. "Also hab ich meinen Großeltern gesagt, dass ich in diesem Jahr ganz ihnen gehören werde, und davon abgesehen wollte ich mich so richtig erholen, faulenzen und vielleicht in die Thermalquelle und Sauna fahren und lauter solche Sachen machen."

Matthias ließ von einer besonders hartnäckigen Mutter ab, drehte sich halb um und sah zu Frank hin, weil dessen Stimme mit einem Mal traurig geklungen hatte, die Freude danach eher aufgesetzt. Aber der andere lächelte, wenn auch nicht mehr ganz so strahlend, weswegen Matthias sich eine Nachfrage verkniff. "Na, dann sehe ich dich ja vielleicht sogar öfter, und nicht nur im Rahmen meiner Arbeit."

Dass Frank so lange dableiben wollte, gefiel ihm, und er wandte sich wieder dem Wagen zu, um ein breites, zufriedenes Grinsen zu verstecken. Nachdem sich die Schraube endlich gelöst hatte, war der Reifen schnell ausgetauscht, und Matthias widmete sich dem nächsten. "Magst du Weihnachtsmärkte? Der hier im Ort ist schön, aber der in der Stadt eine echte Wucht. Bist du schon mal dort gewesen?"

"Klar, früher fast jedes Jahr. Meine Oma möchte noch Bienenwachskerzen haben. Die kaufen wir nicht in der Stadt." Frank vertrieb sich die Zeit damit, Matthias auf den Hintern zu starren und bekam schon wieder bessere Laune. Insgeheim fragte er sich, wie der kräftige Mann wohl in anderer Kleidung aussehen mochte. War das Anpreisen des Weihnachtsmarktes etwa ein Wink mit dem Zaun? "Ich... wollte übermorgen vermutlich hingehen. Morgen kommen meine Eltern vor ihrem Urlaub vorbei, um Geschenke abzuladen, das ist immer anstrengend und nervig, da werde ich keine Lust mehr auf so eine Aktion haben", testete er an.

Matthias zog die Schrauben des zweiten Reifens fest und drehte sich dann wieder zu Frank um. Noch in der Hocke sah er zu ihm hoch und lächelte. "Wie wäre es, du machst aus dem Vermutlich ein Sicher? Ich hab übermorgen den Nachmittag frei und muss auch hin, habe noch nichts für meine Tante, was eine Schande ist. Wir könnten gemeinsam fahren, das spart Benzin, Nerven und macht mehr Spaß."

Frank konnte das Grinsen nicht mehr verbergen. /Kaum in der Heimat, schon werde ich angebaggert. Wow. Und das auch noch von einem echt netten und gut gebauten Typen./ Sein Blick strich ein wenig unzufrieden einmal an der beuteligen Latzhose entlang.

"Das wäre doch toll!", gab er dann enthusiastisch zurück und strahlte gleich mehr. "Soll ich dich fahren? Ich hab heute schon die Gebühr für das Abschleppen überwiesen, und dann kann ich mich damit gleich für das Nachhausebringen revanchieren. Wollen wir schon 'ne Zeit ausmachen, oder willst du mich einfach anrufen, wenn du fertig bist?"

Matthias lachte und wechselte auf die andere Seite des Autos. "Keine Sorge, die Latzhose trage ich nur auf der Arbeit. Wirst dich nicht schämen müssen, mit einem Dreckspatz über den Weihnachtsmarkt zu schlendern." Er zwinkerte ihm zu, während er bereits plante, was er anziehen würde. Die Lederhose war zwar kalt, aber mit etwas darunter ging es, und sie sah verdammt gut aus, das wusste er. Bis jetzt hatte noch jeder Kerl darauf gestanden. "Ich bin so gegen dreizehn Uhr draußen, fahr nach Hause, dusche und zieh mich noch um; das heißt, ich würde gegen vierzehn Uhr fertig sein. Ist das okay?"

Frank war ein wenig rot geworden, seine Blicke waren also nicht unbemerkt geblieben. /Schämen sollte ich mich! Gerade noch war ich mit Peter im Bett und jetzt... Peter hat sich eh nichts aus mir gemacht, da kann ich ihn ja wohl auch schnell vergessen! So schnell es geht. Jawohl!/ "Klar ist das okay. Ich hab Urlaub und habe noch keine wirklich festen Pläne dafür gemacht. Wo wohnst du denn? Oder soll ich dich eben Zuhause absetzten, dann weiß ich es eh... ach, du bist sicherlich selber mit dem Wagen hier, ne?"

"Ist nicht schwer zu finden." Matthias erklärte ihm den Weg und nannte ihm die Adresse. Natürlich hätte er sich gerne bringen lassen, aber er wollte es nicht gleich übertreiben. Interessiert war Frank, so viel war klar. Aber er sah auch nicht aus wie einer der Männer, die sich am liebsten sofort und ohne Umwege ins Bett ziehen lassen wollten, sondern eher, als wollte er Zeit gelassen bekommen und etwas umworben werden. Matthias lächelte. Genau darauf hatte er auch Lust. Und was dann daraus wurde, würde man abwarten müssen.


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by Meike "Pandorah" Ludwig & Jainoh