Die Alten Geister

1.

Sie hatten die hellste und wärmste Zeit im Jahr. Die Hitze hielt die gesamte Krone in Trägheit gefangen. Tsusu war seinem Prinzen dafür dankbar, dass er seinen Lieblingsort für die heiße Mittagszeit fast immer gleich an einer frischen Quelle im inneren Palastgarten gewählt hatte, wo sie im Schatten sitzen und er für seinen Herrn singen konnte.

An diesem Abend würde außerdem der Besuch der fremden Händler für reichlich Zerstreuung sorgen. Immer in der kühlsten und in der heißesten Jahreszeit fand der offene Markt statt, bei dem es glücklichen Händlern sogar gelingen konnte, zu einem Hoflieferanten der Krone ernannt zu werden.

Es war noch früher Morgen, Tsusu lag neben seinem Herrn in der privaten und gut geschützten Kammer des Prinzen weit oben in den höchsten Räumen des Palastes, wo frischer Nachtwind die stickige Schwüle des Tages vertrieb.

Noch schlief Prinz Yami auf den weichen, mit getrockneten Blüten und feinsten Daunen gepolsterten Matten. Ein Wedel aus Adlerfedern strich stetig über das Lager hin, um für Abkühlung zu sorgen. Eigentlich wäre Tsusu gern ebenfalls länger liegen geblieben, um seinen wunderschönen Herrn noch ein wenig bewundern zu können. Die weißen Haare schimmerten im Morgenlicht nicht bläulich wie sonst, sondern fingen die rosigen ersten Sonnenstrahlen. Aber er musste bereit sein, wenn Yami erwachte.

Sachte zog Tsusu ein leichtes Laken weiter über die schmalen Schultern, dann huschte er aus dem Raum, um sich für den Tag zurecht zu machen. Er brauchte viel Zeit und musste jeden Morgen so früh aufstehen, denn schön zu sein, war seine Aufgabe. Als Schmuck die Blicke auf seinen Prinzen und Herrn lenken und seinem Herrn gefallen und zugeneigt, wenn sie allein waren. Darin schien Tsusu besser sein zu können, als seine Eltern gedacht hatten, sonst hätte er niemals die Position als Schmuckgeliebter an der Seite des Prinzen dieser Krone erlangt.

Als er wenig später die leuchtend orangefarbenen Haare mit silbernen Fäden verflochten und hochgesteckt und sich mit einem goldgrünen gewickelten Rock bedeckt hatte, streckte sein Prinz sich gerade im Bett und gähnte. Rasch versah Tsusu seine Arme noch mit feinem Federschmuck und schob zwei Ringe auf seinen Daumen und einen auf den zweiten Zeh am linken Fuß. Zu mehr reichte die Zeit nicht, die dichten Wimpern begannen sich flatternd von Yamis dunkelblauen Augen zu heben.

Tsusu war stolz darauf, dass er stets an Yamis Seite war, wenn dieser erwachte. Und immer war er schon in einem ansehnlichen Zustand. Er kniete sich vor die Matten und reichte Yami eine Teeschale mit frischem, kühlem Wasser. "Guten Morgen, mein Prinz."

Yami streckte und räkelte sich ein wenig, ehe er die Augen aufschlug und mit einem schläfrigen Lächeln in das süße Gesicht sah.

"Guten Morgen, mein Sonnenstrahl", murmelte er, weil niemand sonst im Raum war. Dieses Kosewort war nur für Tsusu bestimmt. Halb richtete er sich auf einen Ellbogen auf und trank einen Schluck des frischen Wassers, spülte damit den schalen Geschmack der Nacht davon. Dann stellte er die Schale beiseite, ehe er seinen Geliebten mit einem weichen Kuss auf die Lippen begrüßte. Der gesamte Hofstaat mochte in Tsusu nur ein Schmuckstück sehen, für ihn war der zarte, schöne Mann mehr. Er war sein einziger Vertrauter und Freund, und Yami liebte ihn.

Einen Moment lang kuschelten sie, dann streckte sich Yami erneut und blinzelte zu den hohen, weiten Fenstern hin, deren mit Blumenmustern verziertes Spinnwebglas in der Sonne glitzerte. Ein Lächeln glitt über sein Gesicht, als er sich erinnerte. "Heute kommen die fremden Händler in den Palast, Tsusu! Bestimmt bringen sie lauter neue und aufregende Sachen mit. Vielleicht erzählen sie auch von der Stille oder dem Schimmern."

Er liebte diese Geschichten, auch wenn er niemals selbst an den Stämmen der gigantischen Bäume hinab in die geheimnisvollen Tiefen mit ihren Gefahren steigen wollte hinab zu den Wurzeln. Die Welt der Kronen mit ihrem Licht und ihren Farben war sein Zuhause.

"Du darfst dir etwas aussuchen", versprach er und küsste Tsusu noch einmal auf die Wange, bevor er aufstand.

Tsusu lächelte und zog an einer verstecken Glockenschnur, um die Diener herbeizurufen. Während Yami von drei Dienern umschwirrt wurde, legte Tsusu selbst die Kleider für seinen Prinzen heraus. Im Hintergrund erschien ein Zeremonienmeister und verlas die Termine für Yami. Die meiste Zeit des Tages war für die Händler und den Ball am Abend frei gehalten, aber natürlich musste Yami seine Gabe auch an diesem Tag für diejenigen einsetzen, die von den Priestern und Ministern zugelassen wurden.

Stolz blickte Tsusu seinen Prinzen an, dessen weißes Haar gerade mit Kämmen bearbeitet wurde. Jetzt im Hochsommer hob sich sein Haar leuchtend von der tiefbraunen Haut ab. Yamis Heilkraft machte ihn zu einer sehr wichtigen Person. Seine Schönheit wurde im Volk besungen, alle liebten ihn. Da Tsusu wusste, dass Yami nicht zuhörte, wenn der Zeremonienmeister sprach, merkte er sich die Termine gut, um den Prinzen später diskret führen zu können.

Die Kleider wurden von den drei Dienern ergriffen, nachdem der Zeremonienmeister zugestimmt hatte. Tsusu lief rasch auf den ausladenden Balkon hinaus, um nach dem Frühstück sehen zu können. Der Balkon blickte auf einen der Hofplätze hinaus, auf dem Brunnen die Besucher des Palastes erfrischten. Windspiele aus Nüssen und Zimbeln umgaben den zierlichen Tisch mit den tiefblauen Polstern mit einem leisen Säuseln und Klingeln. Alles war bereit, bis hin zu der Lieblingsschale des Prinzen, aus der er seinen Tee trinken würde.

Mit allem zufrieden ließ Tsusu sich auf den dicken Polstern nieder und schrieb an der Liste der Dinge weiter, die Yami sich in den letzten Tagen erstellt hatte. Eine Wunschliste, Geschenke für die Familie, die der Prinz im Voraus bereits erstehen wollte, kleine Geschenke für die nächsten Diener. Immer dachte er an die anderen zuerst.

Die fremden Händler würden kommen und mit ihnen nicht nur die seltenen Steine, Schmuck, Teppiche, Stoffe und Gewürze, sondern auch die Geschichten und Lieder. Tsusu freute sich auf neue Lieder, denn der Gesang war seine Gabe. Er hatte gar eine Ausbildung im Gesang der Stillen und in der Sprache der Uralten erhalten.

Ein Diener hielt Yami den Vorhang aus bunten Stein- und Spinnwebperlen beiseite, als er Tsusu auf den Balkon folgte. Er trat an die kunstvoll geformte Brüstung und winkte mit einem Lächeln den Besuchern zu, ehe er sich seinem Geliebten gegenüber auf den Kissen niederließ und Tee trank, den Tsusu ihm bereits eingeschenkt hatte. Die miteinander zu Mustern verwobenen dichtbelaubten Zweige, die aus dem Stamm über dem Türbogen herauswuchsen, spendeten angenehmen Schatten. Kleine, auffallend bunte Vögel turnten darin herum, sangen ihre betörenden Lieder, und Yami seufzte zufrieden. Es würde ein schöner Tag werden.

Nach dem Frühstück widmete er sich der Morgenpost und diktierte die Antworten einer eifrigen Schreiberin, ehe er mit Tsusu an seiner Seite in den großen Saal ging, in dem er wohlhabende Kranke und Verletzte empfing; später würde er in einem abgeschiedenen Raum auch die ärmeren heilen. Dieser Teil seiner täglichen Pflichten bereitete ihm am meisten Freude Hoffnung und Leben in matte Augen zurückzubringen, Schmerz zu lindern und Glück und ungläubiges Staunen hervorzurufen. Die Siechen kamen von weit her, von jenseits seiner eigenen und den angrenzenden Kronen, und niemand war bisher wieder gegangen, ohne Hilfe gefunden zu haben.

Er lächelte für die Wartenden, während er den durch geschickt berechnete Fenster erhellten Pfad zu dem Baldachin in der Mitte des Raumes entlang schritt. Die Kettchen um seine Fußknöchel klirrten leise bei jedem Schritt, und Tsusu war es wieder einmal gelungen, die durchscheinenden Schmucktücher so geschickt zu drapieren, dass sie hinter ihm her wehten wie gefangenes Licht. Anmutig ließ er sich auf den Kissen nieder. "Tsusu, mein Liebling, magst du uns nicht etwas singen?"

Diskret arrangierte Tsusu einen Blumenast neu, damit Yami sich nicht davon gestört fühlte. "Gern, mein Prinz." Er ließ sich an Yamis Seite, ein wenig hinter ihm nieder und begann, während der Prinz mit den Leuten sprach und sie heilte, mit einer fröhlichen Lobpreisung der Sonne und der mächtigen Bäume, in denen sie lebten.

Das Heilen erfüllte den Raum stets mit warmer, schöner Energie, die Tsusu hin und wieder benebelte und seine Sinne unsicher werden ließ. Er achtete dennoch darauf, dass seine Stimme leise blieb und die Melodien nicht zu übermütig wurden.

Als die Kranken den Saal verlassen hatten und Yami auch die Armen im Seitenhof geheilt hatte, sorgte Tsusu dafür, dass sie für eine Weile allein gelassen wurden, damit Yami sich ungestört von der Anstrengung erholen konnte.

Nach einem erfrischenden Bad entkleidete Tsusu seinen Prinzen vorsichtig, während er ihn mit Klatschgeschichten aus der Dienerschaft ablenkte. Schließlich schob er Yami mit sanftem Drängen auf die Matten und dämpfte das Licht im Raum mit weichgetönten Tüchern ab. Erst, als sie gänzlich allein waren und die Sonne nicht mehr direkt zum Lager schien, wagte Tsusu es, seinen Wickelrock abzulegen. Wenn ein Schmuckgeliebter nackt gesehen wurde, kam es einer Enthüllung gleich, die unziemlich war und seinen Wert deutlich minderte. Tsusu war für seine Position eigentlich schon viel zu wenig bekleidet, aber ohne dieses Wagnis konnte er mit Yami nicht konkurrieren.

Er krabbelte zu seinem Prinzen auf das Lager und strich ihm zärtlich eine Strähne aus der Stirn. "Jetzt ruhen wir uns ein wenig aus, damit wir nicht vollkommen übermüdet sind, wenn die Händler zu erzählen beginnen." Er lächelte und küsste eine Spur von dem sanft geschwungenen Haaransatz bis zu den dunkelblauen Augen hin und begann, durch Yamis Haar zu streicheln.

Yami umarmte Tsusu und liebkoste seine Schultern mit den Fingerspitzen, während er das zarte Gesicht mit den betonten Wangenknochen und dem spitzen Kinn mit Blicken entlang strich. Die vollen Lippen luden zu einem Kuss ein, aber Yami widerstand ihnen und sah in die orangefarbenen Augen hoch, die durch Tsusus halb gesenkte Wimpern verschleiert wurden. Er war wunderschön, sein Schmuckgeliebter, auch wenn einige Neider befunden hatten, dass er nicht passend wäre, mit zu kleinen Händen und einem zu runden Po. Yami fuhr mit der Handfläche über den bemängelten Po und fand, dass er genau richtig war, dann ließ er sie über den Rücken empor wandern und erhaschte schließlich Tsusus Finger, um sie zu küssen.

"Ich habe dir schon viel zu lange nicht mehr gesagt, dass du mich glücklich machst", murmelte er. "Deine Gegenwart ist jeden Tag aufs Neue ein Geschenk für mich, mein Sonnenstrahl."

Tsusu schlug die Augen nieder und lächelte. "Das kommt nur, weil in deiner Nähe zu sein, mich glücklich macht und zum Strahlen bringt." Er schob Yami zurück und lehnte sich über ihn. "Du bist so wunderschön, dass ich mich anstrengen muss, um bemerkt zu werden", flüsterte er leise und küsste die verlockenden Lippen seines Prinzen.

"Dich nicht zu bemerken, ist unmöglich. Wenn es nur du und ich wären, würden die Blicke allein auf dir ruhen." Aber Yami war der Prinz der Krone, und er hatte die Gabe des Heilens. Einzig Tsusu konnte ihm das Gefühl geben, um seiner Selbst gemocht zu werden.

Yami schloss die Augen, als er den Kuss inniger werden ließ und die Finger einer Hand in dem orangefarbenen Haar vergrub, um Tsusu dichter zu ziehen. Eine lange Weile gab er sich ganz diesem sinnlichen Vergnügen hin, ehe er sich wieder von ihm löste, über die Wange bis hin zu dem spitzen Ohr küsste und dessen Rand mit der Zungenspitze nachfuhr. Er lächelte, als er Tsusu in seinen Armen erschaudern spürte.

"Du bist so süß wie Morgentau", wisperte er.

Leise seufzend streckte Tsusu sich und ließ seinen Prinzen zu. Von der weichen Stimme allein hatte er schon eine Gänsehaut bekommen und freute sich darauf, seinen Geliebten trotz des anstrengenden Vormittags verwöhnen zu dürfen.

"Yami." Vorsichtig entzog Tsusu sich nach einer Weile jedoch, um die Brust und den Bauch seines geliebten Prinzen mit leichten Küssen zu bedecken. Verschlagen begann er, mit den Fingern bereits tiefer zu streicheln, auch wenn er noch keine Erlaubnis erhalten hatte, weiter zu gehen.

Sein Name, so weich ausgesprochen, weckte mehr Wärme in Yami, als jedes Kosewort es konnte. Wenn Tsusu ihn so nannte, wusste er, dass er ihm vertraute. Nicht einmal seine Eltern riefen ihn mehr so. Er lächelte und genoss die verspielten Berührungen, die ihn geschickt genau dort reizten und neckten, wo er es besonders gerne mochte. Einige Haarsträhnen hatten sich aus Tsusus Frisur gelöst und strichen nun über seine Haut, kitzelten und brachten ihn schließlich zum Lachen.

Sich aufsetzend strich er die Strähnen hinter Tsusus Ohren zurück, ehe er den schlanken Körper in seine Arme und auf seinen Schoß zog. Mit einem sanften Lächeln sah er seinem Geliebten in die Augen. "Mach, nach was immer du dich heute fühlst."

Gleich darauf küsste er ihn wieder auf den Mund, dann wanderte er mit den Lippen weiter, um den Hals und die empfindliche Kehle zu liebkosen, während seine Hände über den Rücken und die Seiten hinabstrichen, den runden Hintern fanden und ihn zu umkreisen begannen.

Tsusu seufzte leise, dann schob er sich gegen den Prinzen und streckte sich an ihm entlang, öffnete seine Beine und presste seinen Schoß gegen Yamis. Sein Po war zum einen sein größter Kummer und der Grund für die strenge Diät, aber zugleich auch der empfindlichste Teil seines Körpers. Dort gestreichelt zu werden, brachte Tsusu sehr schnell dazu, sich schamlos seinem Prinzen hingeben zu wollen. Während sie sich erneut länger küssten, fanden seine Finger den Schoß des Prinzen, sachte massierte er ihn, flüsterte zugleich leise Kosewörter an das in die schlanken Spitzen geschmückte Ohr, bis sie beide zum Höhepunkt kamen.

Sie hatten danach noch reichlich Zeit, um ein wenig zu ruhen und dann zu baden und sich für den Besuch der Händler zu schmücken. Tsusu legte mehr Kleidung als sonst an, eine lange Hose, wenn sie auch aus durchsichtigem Geflecht bestand und ein ärmelloses Oberteil in hellem Grün. Sein Haar schmückte er neu mit feinen, grünschimmernden Fäden und legte mit Bedacht ebenfalls grüne Armreifen an. Dieses Mal schob er kostbare Ringe auf alle seine drei Finger der linken Hand. Mit der rechten würde er Yami halten. Um ihn nicht zu verletzen, ließ er diese Hand immer ungeschmückt.

Da Yami mit seinem Vater und seinen beiden Halbschwestern zur großen Halle gehen würde, verabschiedete Tsusu sich, während der Zeremonienmeister mit wichtigem Getue die Kleidung für den Abend herauslegte. Er beugte sich zu seinem Prinzen und küsste sein Ohr ganz leicht. "Ich werde den kühlen Wein schon bereithalten, wenn du in die Halle kommst, Herr."

Yami sah lächelnd zu ihm hoch und drückte die kleine Hand. "Ich freue mich darauf, mit dir durch die Ware stöbern zu können."

Die Vorstellung von Tsusu, der allein auf ihn wartete, brachte die Erinnerung an den Ball zurück, auf dem er ihn gefunden hatte. Tsusu war so aufgeregt und nervös gewesen, dass Yami ihm die Furcht an den Augen angesehen hatte, als er wie ein orangerotes Flämmchen zwischen den anderen Schmuckgeliebten gestanden hatte.

Yami wusste nicht, ob Tsusus Eltern, die ihn beim Eintritt in den Raum flankiert hatten, ihm Ratschläge gegeben oder mit ihm geschimpft hatten, aber er war so klein und zerbrechlich gewesen, dass er unvermittelt das Bedürfnis gehabt hatte, ihn zu beschützen. Er hatte all die anderen stehen lassen und war direkt zu ihm gekommen, um mit ihm zu tanzen. Und seitdem hatte er ihn nicht mehr losgelassen.

Yami blickte auf die Muster der Spinnwebfenster und träumte von diesem Tanz, während um ihn her Diener seine Haare richteten, Perlen hineinwoben, ihn mit Ketten und Armreifen verzierten und das schimmernde, weißbläuliche Wickeltuch um seine Hüften zurecht zupften, damit es in eleganten Falten unter dem breiten Schmuckgürtel herausfiel. Jemand brachte zierliche Sandalen und schmückte seine Zehen mit Ringen, ein anderer Diener betonte seine Wimpern und seine Lippen mit ein wenig Glanz, dann war er fertig, um sich mit seiner Familie zu treffen.


© by Jainoh & Pandorah