Das dunkle Licht

2.

Die Matratze war ungemütlich und hart, schlimmer als in jedem Gasthaus, aber besser als in so manchem Bauernhaus, in dem er eine Nacht geblieben war. Dennoch trug es nicht dazu bei, dass Jae-Sun sich besser fühlte. Er wandte den Kopf zu dem Karkaesen, als ihm bewusst wurde, dass er seine Zimmer eigentlich immer nur dann teilte, wenn der betreffende Mann mit ihm auch im Bett landete. Der Gedanke ließ ihn grinsen. Einmal abgesehen davon, dass die Karkaesen Feinde waren, fand Jae-Sun sie auch allesamt absolut unattraktiv. Sicher, sie waren trainiert, das hatte er beim Umkleiden sehen können, aber allein die madenbleiche Haut machte sie unansehnlich.

Draußen schrie ein nächtliches Tier; ein leises Tropfen, das in ein Rauschen überging, verkündete, dass der allgegenwärtige Regen wieder eingesetzt hatte. Jae-Sun seufzte und rieb sich die Augen. Er war müde, in der Hauptstadt war es mitten in der Nacht. Doch ruhig würde er mit dem Karkaesen auch nicht schlafen können. Er richtete sich wieder auf und zog die Schuhe aus. "Ich wünschte, sie hätten uns die Kleidung nicht abgenommen. Diese Wickelhemden sind unpraktisch."

"Und ich habe den Verdacht, dass wir einander mit dem Entwickeln helfen müssen. Oder soll ich einen der Mönche wecken?" Miro betrachtete den anderen und versteckte ein Grinsen darüber, dass sein Partner die Matratze offensichtlich nicht sonderlich bequem fand.

"Ich habe die Vermutung, dass die Mönche uns nur bedeuten würden, dass wir uns gefälligst selber zu helfen haben." Jae-Sun schnitt eine Grimasse und stand auf. "Sie haben das schon ganz geschickt eingefädelt. Komm, lass dich aufschnüren, dann haben wir es hinter uns."

Miro belächelte die offensichtliche Gereiztheit, mit der Jae-Sun auf all die Dinge reagierte. Er ließ sich von ihm helfen und nutzte die Gelegenheit, dass er dem kleineren Mann ebenso helfen musste, um ihn sich aus der Nähe zu betrachten, während seine Finger eine ganze Weile für die nassen und festgezogenen Knoten brauchten.

Der Geruch der fremden Haut war irritierend. Ein wenig wie ein Gewürz, das es auf einer der Kolonien von ihnen zu kaufen gab. Die Haare stellten sich bei einer versehentlichen Berührung als weicher heraus, als sie auf den ersten Blick wirkten. Weiter kam Miro durch diese Beobachtungen allerdings nicht. Er nahm sich vor, die weiblichen Ji-Won einmal aus der Nähe zu begutachten, während er von Jae-Sun zurücktrat und seine Kleidung ordentlich auszog und auf den Hocker legte, bevor er das Hemd überstreifte.

"Ich gehe schon mal zum Bad." Ka'Simiro traf vor der Schiebetür des Badezimmers auf eine Karkaesenfrau, einen Major aus seiner Truppe. "Und? Ist alles zur Zufriedenheit?"

"Ich bin mit einem Mann zusammen in der Unterkunft. Er ist kleiner als ich, aber er hat unsere Sprache schon zu lernen begonnen. Ich sehe mich also vor, wenn ich meine Tagesnotizen mache."

"Ich glaube, dass wir durch die Schulung bereits deutlich mehr von ihnen wissen, als sie von uns."

Die Majorin lachte leise. "Vielleicht. Aber ich glaube auch, dass sie nichts von der Öffnung ahnen und was es uns bedeutet, diesen Schritt zu gehen."

Die Schiebetür öffnete sich, und einer der schlanken, schwarzhaarigen Ji-Won ging schnell mit gesenktem Kopf in eines der Zimmer davon.

"Mit Verlaub, darf ich den Vortritt anbieten?", versuchte die Majorin dann mit einer Geste, aber Miro winkte ab. "Nein, wir sind hier nur noch Wesen ohne Namen, Rang, Stand oder Orden. Geh vor mir." Ein mulmiges Gefühl breitete sich in ihm aus. /Wenn wir uns ihnen öffnen, sind wir schutzlos. Wenn sie dann die Waffe gegen uns einsetzen, sind wir tot./

 

Jae-Sun schlief nicht gut, genau, wie er es befürchtet hatte. Immer wieder schreckte er aus unruhigen Träumen hoch, lauschte auf das gleichmäßige Geräusch des Atems, das von der anderen Seite zu ihm drang, und entspannte sich wieder. Es ärgerte ihn, dass der Karkaese keine Probleme zu haben schien, sondern offensichtlich darauf vertraute, dass ein Ji-Won keinen wehrlosen Feind angriff. Natürlich wäre es ohnehin Dummheit, hier einen Mord zu begehen, aber seine Vernunft stimmte offensichtlich nicht mit seinem Unterbewusstsein überein.

Als endlich der Morgen graute, fühlte er sich erschöpft, aber dennoch erleichtert. Die erste Nacht lag hinter ihm. Er rieb sich die Augen und gähnte, dann stand er auf und raffte seine unpraktische Kleidung zusammen, um noch vor Ka'Simiro ins Bad zu schlüpfen und sich mit einer Dusche ganz aufzuwecken. Danach fühlte er sich besser, schaffte es jedoch auch mit mehreren Versuchen nicht, das Wickelhemd allein anzulegen. Er brachte es zurück ins Zimmer, ignorierte bewusst den immer noch schlafenden Karkaesen und ging dann nur mit der Hose bekleidet in die Küche, um etwas zu trinken zu holen. Einer der Mönche hatte bereits Tee aufgesetzt und bot ihm mit einem kleinen Lächeln und einer Geste davon an. Dankbar nahm sich Jae-Sun einen Becher und schlenderte in den Innenhof, um es sich auf einem der Sitzpolster bequem zu machen.

Mit einem leisen Seufzen schloss er die Augen und lehnte sich an, nachdem er einen Schluck des kräutrigen Getränks genommen hatte. Niemand war wach außer ihm und den Mönchen, und Jae-Sun vermisste sowohl seinen besten Freund wie auch seinen letzten Liebhaber.

Miro hörte seinen Partner Jae-Sun beim Anziehen, aber hielt seine Augen geschlossen und verbrachte die nächsten Momente noch im Liegen und in Entspannung. Er hatte keine Vorstellung von der Planung der Mönche, aber so wie der Hinweg zum Kloster gewesen war, konnte er nur hoffen, dass es weitergehen würde. Ablenkung durch Aufgaben waren genau das, was ihnen allen gut tun würde. Vielleicht, wenn sie nur lange genug zusammen litten, würden sie eine Verbundenheit spüren, die jetzt unmöglich schien.

Er duschte sich nach einem der Ji-Won, die alle zusammen Frühaufsteher zu sein schienen, dann schaffte er es mit Hilfe der Majorin, sich anzukleiden und begab sich gemeinsam mit ihr und ihrem Partner in die Küche. Dort stießen sie auf Jae-Sun, der mit einem der Mönche am Tisch im Innenhof vor der Küche saß und Tee nippte.

Der Mönch wies ihnen die Küche, und sein Zimmergenosse, ein Mönch im blauen Hemd der Sprecher, erklärte Ka'Simiro und den anderen die Gerätschaften, den Herd, die Wasserleitung und die Namen der Kräuter, die überall aufgebaut waren. Er lächelte ein wenig, dann meinte er "Wir essen hier aber nicht. Wir essen immer zusammen mit allen anderen im Haupthaus, nur ihr werdet hier gemeinsam kochen und essen. Das Gemüse und Fleisch werdet ihr von uns erhalten."

Irgendwie hatte Jae-Sun das Gefühl, dass der Mönch durchaus schadenfroh war. Er wechselte einen Blick mit den anderen Ji-Won; sie hatten vom Kochen genauso wenig Ahnung wie er. Der Adel kochte nicht. Das einzige, was er sich zutraute, war Rührei mit Speck, da hatte ihm eine Bauersfrau gezeigt, wie man es machte. Hoffentlich konnten die Karkaesen genauso wenig kochen. Nicht, dass sie am Ende noch Hilfe von ihnen annehmen mussten.

/Aber genau deswegen sind wir ja hier/, dachte er verärgert. /Um voneinander und miteinander zu lernen./ Über sie lernen wollte er. /Nimm die Gelegenheit wahr. Bevor wir nicht offener miteinander reden, werde ich eh nichts wichtiges erfahren. Und um offener zu werden, müssen wir erst einmal... etwas ähnliches wie Vertrauen finden./

Er sah Ka'Simiro an und fragte direkt, seinen Stolz herunterschluckend "Könnt ihr kochen?"

Miro nickte leicht, dann runzelte er die Stirn. "Aber... ich weiß nicht, was die Ji-Won gern essen." Unsicher blickte er über die Schüsseln, in denen bereits gepökelter Fisch lag und saure Sahne abstand. "Wir können uns ja einmal über Speisen unterhalten", schlug er vor und ging mit einem Laib Brot und einem Buttertopf zum niedrigen Tisch. Mit einem Nicken brachte er die Majorin und einen düsteren Einzelkämpfer, der mit einer zarten, sehr jungen Ji-Won in dem letzten der Zimmer wohnte, dazu, den Tisch für sie zu decken.

Das Geschirr war wie die Mönche selber, erdfarben, solide und nicht sonderlich schön. Miro stellte Butter und Marmelade auf den Tisch, beides aus dem Vorratsschrank. Nach den Angaben des Sprechers fanden sie auch Bestecke, und die zierliche Ji-Won setzte einen Tee auf.

Offensichtlich waren sie alle bemüht, ein friedliches Auskommen möglich zu machen, das stimmte Miro fröhlich. Er war misstrauisch, was die Ji-Won und ihre unüberwindbare Waffe anging, und er hatte Angst davon, von ihnen verraten zu werden, wenn er zu sehr vertraute. Noch viel mehr Angst hatte er aber davor, in dieser wichtigen Mission zu versagen, jeder gelungene Schritt dämpfte diese Angst ein wenig.

Er ließ sich seufzend auf den Polstern nieder und begann eine Unterhaltung in der Sprache der Ji-Won, in der sie sich von Speisen in ihren Ländern unterhielten. Erstaunlich war, dass es viele ähnliche Gerichte zu geben schien. Dies kam natürlich zum Teil auch daher, dass die Karkaesen von den besiegten und zu ihren Kolonien hinzugefügten Völkern auch die Speisen und Sitten übernahmen, wenn sie ihnen angenehm schienen.

Jae-Sun nutzte die Gelegenheit, um seinen geringen Wortschatz in der Sprache der Karkaesen zu erweitern, indem er Fragen stellte, das wenige anwandte, das er konnte und sich korrigieren ließ. Im Anschluss an das Frühstück gab er sich der neuen, wenn auch nicht sehr erhebenden Erfahrung des Geschirrspülens hin. Widerwillig bewunderte er die stoische Gelassenheit, mit der die Karkaesen den Aufenthalt hier ertrugen und die niederen Arbeiten verrichteten; seinem Zimmergenossen konnte man nicht ansehen, ob es ihm missfiel, die Küche auszukehren, was er gerade tat.

Sie waren noch nicht richtig fertig, als einer der Sprecher der Mönche zu ihnen kam und ihnen erklärte, dass die Zeit bis zum Mittagessen für Sprachunterricht anberaumt war. Ohne Sprache kein Verständnis, und natürlich mussten sie miteinander arbeiten, in den Kleingruppen, die von Anfang an festgelegt worden waren. Jae-Sun hatte das ziemlich sichere Gefühl, dass ihm Ka'Simiro ziemlich schnell auf die Nerven gehen würde, nicht nur, weil er ein Karkaese war, sondern weil er viel zu viel mit ihm zusammen sein musste.

Miro lehnte sich zurück und genoss die Sonnenstrahlen, die sein Haut erwärmten. Er musste sich eigentlich in Acht nehmen vor der Sonne, aber hier, gefiltert durch die leichten Tücher, die nur einen Teil durchließen, wärmte sie ohne zu verbrennen. Ihm gegenüber saß Jae-Sun und mühte sich, all die Wörter für Teller, Tassen, Kerzenhalter und die vielen Kleinigkeiten in der Natur zu behalten, die er ihm vorsagte.

Das Mittagessen durften sie alle mit den Mönchen gemeinsam einnehmen. Sie erhielten ein stilles, aber nicht herzliches Willkommen und von dem Sprecher die Information, dass sie jederzeit in den drei Tempeln Ruhe für ein Gebet oder einfach nur zum Nachdenken finden würden.

Der Nachmittag stellte sich dann jedoch als eine kleine Enttäuschung heraus. Der Sprecher führte die Gruppen über einen Pfad weiter den Berg hinauf. Von dort oben sah das kleine Dorf der Mönche an dem in der Sonne glitzernden See mit den vielen kleinen Bergbächen malerisch aus, wie ein Ort, in dem man seine freien Tage verbringen wollte.

Die Aussicht wurde Miro jedoch von der Aufgabe vermiest, die sie von den Mönchen gestellt bekamen. Der Sprecher baute sich vor ihnen auf und deutete auf einen Erdwall. "Hier unter der Erde liegt eine Mauer vergraben. Diese müsst ihr finden als Symbol für eure Differenzen. Ihr müsst sie ausgraben als Symbol für euren Willen, die Differenzen zu akzeptieren. Danach müsst ihr die Mauer abbauen. Die Steine könnt ihr mit Hilfe der kleinen Lastenkörbe und unseren Ziegen zu uns in das Tal bringen, wir werden euch einen Tempel daraus errichten, in dem wir für das Gelingen und die Erfüllung eures Traumes beten werden."

Er lächelte, verbeugte sich und ging. Sie blieben mit stummen Mönchen und Ziegen zurück. Von den stummen Mönchen bekamen sie Schaufeln und jeweils zu zweit einen Teil des Walls angezeigt, an dem sie arbeiten sollten.

Miro seufzte einmal, dann wog er die Schaufel in der Hand. Sie war aus Holz mit verstärkter Kante, was es dennoch nicht viel leichter machen würde, den schweren Lehmboden fort zu bekommen. Sie mussten sich zu zweit eine Schippe teilen, weswegen er sich nach Jae-Sun umsah, um ihn zu fragen "Soll ich anfangen?"

Missmutig starrte Jae-Sun auf den Erdwall, dann auf die Schaufel und den Karkaesen, der sie hielt. "Tu dir keinen Zwang an. Ich glaube, eine der Strategien der Mönche ist es, dass sie uns dazu bringen wollen, uns so sehr über sie zu ärgern, dass wir das gemeinsam tun und unsere Differenzen dabei vergessen."

Miro lachte auf. "Ja, das glaube ich auch. Findest du ihre Taktik schlecht?" Er begann, genau wie etliche anderen, mit dem Spaten die Erde abzutragen. Auch sie wurde in Körben ins Tal gebracht. Die Mönche führten die Ziegen, und unten vor ihrem Dorf direkt am See konnte Miro sie zusammenlaufen sehen. Dort sollte offensichtlich der neue Tempel entstehen.

"Ich finde ihre Taktik miserabel", murrte Jae-Sun. Weiter hinten an dem Erdwall konnte er seine Cousine sehen, die bereits am Graben war, während ihr Partner daneben stand. Der Anblick verärgerte ihn, und er wünschte sich eine zweite Schaufel. Natürlich gab es keine. Eine Weile sah er zu, wie sich Ka'Simiro mit dem festen Boden abmühte und dabei ordentlich ins Schwitzen kam, während ihm die Situation mehr und mehr missfiel. Erst als er sich erinnerte, wie die Bauern auf manchen Feldern Wons mit hartem Boden umgingen, fiel ihm ein, was er tun könnte.

"Ich bin gleich wieder da", erklärte er seinem Partner und wandte sich ab, um entschlossen zum Waldrand zu stapfen. Es brauchte etwas, bis er einen dicken, langen Ast gefunden hatte, der für seine Zwecke geeignet erschien, fest und ohne zu viele Zweige, die er zudem noch gut abbrechen konnte. Waffen und damit auch Messer waren natürlich nicht erlaubt. Zufrieden kehrte er zu Ka'Simiro zurück und begann damit, den Boden zu lockern, so dass er sich besser wegschaufeln ließ.

Miro war erstaunt, wie gut sie zusammen hatten arbeiten können. Eigentlich war ihre Rasse dazu gemacht, über andere herzufallen, sich in ihren Planetensystemen einzunisten, um einen Teil ihres Landes zu beanspruchen, bis sie nach und nach zum normalen Teil des Lebens auf dem Planeten gehörten.

Aber nie zuvor hatten sie ein Volk kennen lernen müssen, bevor es ihnen gehörte. Die Ji-Won waren, so hatte Miro heute gelernt, ein Volk von Bauern. Sie waren gut in der Arbeit mit der Erde. Die zum Teil recht zierlichen Frauen der Ji-Won waren um einiges geschickter mit den Schaufeln als die kräftigsten der Karkaesen.

Es war ein derart ungewohntes Gefühl, ein anderes Volk zu bewundern, anstelle sie zu kommandieren, dass es den meisten Karkaesen schwer fiel, dies zuzugeben. Aber so hatten die Mönche an diesem ersten Tag Recht behalten. Als Miro vollkommen ermüdet auf sein Lager sank, war sein letzter Gedanke, dass dies eine sehr interessante Erfahrung war, und er spürte neben jedem Muskel an seinem Körper auch eine aufkeimende Neugierde auf die nächsten Wochen.

 

Die Arbeit mit dem Ausgraben und Abtragen des Mauerstücks schien sich endlos hinzuziehen. Jae-Sun begann, die Nachmittage zu hassen, an denen sie zur Mauer hoch mussten, um dort in der Sonne zu schwitzen. Die ersten Tage hatte er einen tüchtigen Muskelkater und Blasen davon getragen, was dafür sorgte, dass er die ganze Situation noch um ein Vielfaches unerträglicher fand. Immerhin war er damit nicht allein.

Mehr als seinen Diener vermisste er an diesen Abenden seinen Liebhaber, dessen kräftige Hände es vorzüglich verstanden zu massieren. Jae-Sun hätte einiges für eine ausgiebige Massage gegeben. Mehrfach kam es ihm in den Sinn, sich einfach zu verweigern, doch dass die Karkaesen derart stoisch der gestellten Aufgabe nachgingen, ließ ihn ebenfalls weitermachen, ebenso wie die anderen Ji-Won. Sie würden sich nicht vor den Feinden beschämen.

/Wäre es das denn?/, fragte er sich missmutig, als er am Abend nach einer Dusche auf seinem Bett saß und die nassen Haare entwirrte. /Sie folgen ja ohnehin nur stupide den Befehlen ihres Generals. Wenn der sagt, sie sollen eine Klippe runterspringen, würden sie das vermutlich auch noch tun./

Der Gedanke ließ ihn grinsen und zu Ka'Simiro hinsehen, der gerade seinen kräftigen, durchtrainierten Körper unter dem Nachtgewand versteckte. Es brachte Jae-Sun zu Bewusstsein, dass er an seinem Liebhaber nicht nur die Hände vermisste. Mit einem lautlosen Seufzen verdrängte er die aufkommende Erinnerung an das Gefühl der weichen Haut unter seinen Fingern und deren Geruch.


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by Meike "Pandorah" Ludwig & Jainoh