Feenweihnacht

5.

Lasse kramte in der Tasche nach seinem Handy und stellte fest, dass der Akku leer war. Umständlich schloss er es an die Ladestation an und zuckte zusammen, als das Display aufleuchtete. Momente später war es wieder dunkel, und er sah erneut zu der Stelle hin, an der Ejlif verschwunden war. Nichts.

/Es gibt keine Feen/, dachte er und ließ seinen Fehler und sein Vermissen größer werden, als er endlich losfuhr. Der Winterwald erzählte ihm anderes, ebenso wie der Pullover, den er nach wie vor trug und der nach Elch und Heu roch. /Menschen sind nicht dafür geschaffen, bei den Feen zu leben. Ehe sie sich versehen, sind sie alt, während um sie herum alles zeitlos ist. Es war ein Traum. Ein Traum für einen Tag und eine Nacht. Es wird Zeit aufzuwachen, Lasse./

Er stellte das Radio ein und fühlte sich, als hätte er das Kostbare, was er für einen Augenblick hatte berühren können, in vollem Bewusstsein weggeworfen.

Die Fahrt war viel zu kurz, auch wenn sie Stunden dauerte. Sein Handy erschreckte ihn erneut, als er es von der Ladestation nahm und es prompt zu piepen begann. Er warf einen Blick auf den Terminkalender, der ihn mit vergessenen Telefonaten begrüßte, dann schaltete er es aus und vergrub es im Handschuhfach.

Nachdem er die Anlage in der Außenstelle wieder in Ordnung und eine nicht sehr erholsame Nacht in einem zu harten Bett hinter sich gebracht hatte, fühlte er sich dennoch langsam so, als könnte er sich wieder auf die normale Welt einlassen. Nach einem durchaus fröhlichen Frühstück mit der kleinen Belegschaft erledigte er einige der überfälligen Telefonate, benachrichtigte die Zentrale von seiner Verspätung und informierte sie über den Grund, dann brach er auf.

Dennoch konnten weder das Radioprogramm noch sein Entschluss, alles als einen schönen Traum abzutun, etwas daran ändern, dass seine Gedanken wieder und wieder zurückschweiften. Jede Einzelheit tauchte aus seinem Gedächtnis wieder auf, und wenig erstaunlich war es die kleine Vinterfee, die ihm am Lebhaftesten in Erinnerung geblieben war.

Was ihn jedoch daran überraschte, war, dass er sich mehr und mehr danach zu sehnen begann, den jungen Mann wiederzusehen. Er wollte sein Lachen hören, seine Stimme, wollte die neugierigen, naiven Fragen beantworten, von denen Ejlif überzuquellen schien. Ein Geruch von Winter kurz vor Weihnachten stieg ihm in die Nase und ließ sich nicht mehr vertreiben.

 

Ejlif hatte sich endlich wieder beruhigt. Er vermisste den hübschen Mann mit den blonden Locken schon in dem Augenblick, in dem er ihn den anderen Menschen überlassen hatte. Als er am Abend in seine kleine Kammer trat, wurde aus dem Vermissen Schmerz. Wieder und wieder fragte er sich, ob diese Karte wirklich sein Schlüssel zur Welt der Menschen werden sollte, ob dieser Mann wirklich ihn, die Zögerlichste aller Vinterfeen, ein wenig anschupsen wollte.

Nachdem er in der Nacht nur wenig geschlafen, sehr viel über den Menschen und seine Erklärungen nachgedacht hatte, beschloss Ejlif, dass er es nach dem Fest wirklich darauf ankommen lassen wollte. Er würde mit der Karte in die Welt der Menschen reisen, und vielleicht würde er das Glück haben, dass Lasse seine Gastfreundschaft erwiderte. /Nur so lange, bis ich ihn noch einmal habe ansehen können. Mit dem Gefühl ansehen, wie ich es zuvor nicht gewagt habe./

Liska hatte ihm tröstende Worte gesagt und, als er ihr die Karte gezeigt hatte, mit dem Kopf geschüttelt. "Solch ein Stückchen Papier geben Menschen da draußen jedem, den sie treffen, Kleiner." Das hatte seine älteste Schwester bestätigt. Also gab es weniger Hoffnung, dass Lasse der war, den Ejlif zu sehen geglaubt hatte, als er ursprünglich gedacht hatte.

Sehr niedergeschlagen machte Ejlif sich am Tag drauf mit seinem Elch erneut auf, um den Postkasten zu lehren. Er wartete in der Kälte und dem erneut beginnenden Schneefall sogar eine ganze Weile und blickte suchend die Straße hinunter, doch das Motorengeräusch blieb aus. Mit Tränen in den Augen kletterte Ejlif auf Jättes breiten Rücken und überließ ihm den Weg und die Gangart.

 

Wolken zogen auf und verschluckten das dunkle Violett des mittäglichen Himmels. Ein leichter Schneefall setzte ein, und die Scheibenwischer begannen, den zarten Hauch unermüdlich von der Frontscheibe zu putzen. Lasse fragte sich, ob in den kleinen Wirbeln, die von den Scheinwerfern erfasst wurden, Feen tanzten, die er nur nicht sehen konnte. Als er die Stelle erreichte, an der sein Wagen stehen geblieben war, hielt er an, obwohl er sich vorgenommen hatte, das nicht zu tun. Sein Blick glitt durch die leicht beschlagene Scheibe über den dunklen Waldrand, doch er konnte weder die schmale Gestalt Ejlifs noch die massige eines Elches entdecken.

/Natürlich nicht. Wieso sollte er hier stehen? Die Post hat er ja erst abgeholt, und so oft kommt sie in dieser Einöde bestimmt nicht vorbei./ Dennoch schaltete er den Motor ab, zog sich die Jacke über und stieg aus. /Wer sagt, dass sie mit einem Postwagen kommt. Feen mögen andere Möglichkeiten haben./

Eisige Kälte empfing ihn und ließ ihn rasch den Reißverschluss zuziehen und die Hände in den Jackentaschen vergraben, nachdem er die Autortür zugeworfen hatte. Er machte ein paar Schritte vom Wagen weg, doch im gleichen Moment wurde ihm klar, dass er den Weg zum Feendorf niemals allein finden würde. Er würde sich verlaufen und dann erfrieren.

Die Schneeflocken prickelten auf seinem Gesicht, während sie schmolzen, knisterten, als sie auf dem Wagen landeten. Ab und an knackte leise der abkühlende Motor. Ansonsten war kein Geräusch zu hören. Sogar der ewige Wind schien eingeschlafen zu sein.

"Ejlif?" Lasse kam sich dumm vor, als er den Namen in den einsamen Wald rief, dennoch rief er ein zweites Mal, als keine Antwort erfolgte.

Ejlif riss den Kopf hoch und blinzelte. /Lasse?/ Jätte war wiederkäuend an einem kahlen Bäumchen stehen geblieben, das hatte er gar nicht bemerkt. Doch... da war die Stimme schon wieder. Rasch wendete er sein Reittier und trieb den gemütlichen Elch an, damit er Lasse nicht auch noch verpasste. Schon weit vor der Straße reckte er den Hals und antwortete "Lasse?"

Lasse hatte unerwartet niedergeschlagen zum Auto zurückgehen wollen, als die Stimme Wärme und Licht zu ihm zu bringen schien. Abrupt hob er den Kopf und drehte sich hastig um, suchte den dunklen Waldrand mit Blicken ab. Er hörte die schnellen, kräftigen Schritte des Elches weit eher, als das große Tier endlich aus dem Schutz der Bäume hervor trabte, auf seinem Rücken die Vinterfee. Lasse konnte nicht anders als zu lächeln, als ihm die strahlenden Kohleaugen entgegenblickten.

Ejlif freute sich so sehr, dass sein Herz wahre Sprünge machte und sein Gesicht sich rötete. Er winkte ein wenig übertrieben, da Lasse ja gar nicht mehr weit weg war und trieb Jätte noch dichter zu ihm heran.

"Du bist wieder hier angehalten", stellte er dann atemlos fest und sah das vermisste Gesicht sorgfältig an, nur für den Fall, dass der Mann gleich weiterfahren wollte.

Lasse schaute zu ihm empor, ungewohnt, und genoss den Anblick des jungen Mannes, dessen zerzaustes, helles Haar unter der roten Kapuze hervorlugte und fast ein wenig wie ein Fellkranz sein rundes Gesichtchen umgab. Statt ihn zu berühren, wonach ihm mit einem Mal war, streichelte er über die weiche Nase, die der Elch ihm neugierig, fast wie zur Begrüßung entgegen hielt, als würde er ihn wiedererkennen.

"Ich hatte gehofft, dass ich dich hier treffe." Die Wärme in Lasse stieg weiter an und erreichte jeden Winkel in ihm, so dass er sich kaum vorstellen konnte, jemals gefroren zu haben. Mit ihr kehrte das Glück zurück, ließ ihn sich erneut fühlen, als hätte er etwas Kostbares wiedergefunden.

Hitze schoss Ejlif ins Gesicht, und er war sich sicher, dass seine Wangen noch eine Spur röter geworden waren. "Mich?"

Lasse legte den Kopf ein wenig schief, und sein Lächeln vertiefte sich weiter. "Das letzte Mal bist du mir auch hier über den Weg gelaufen." Er streichelte den Hals des Elches entlang, seine Schulter, hörte ihn leise und fast behaglich brummen. Vermutlich zu Jättes Missfallen hielt er jedoch kurz vor Ejlifs Stiefel inne. "Die Erinnerung an das Dorf... an dich... war wie ein Traum. Ich glaube, ich hatte Angst, dass ich wirklich nur geträumt habe. Wirst du kommen?"

"Kommen? Wohin?" Verwirrt ließ Ejlif die Zügel los, um seine Handschuhe zurückzuzerren. "Oh... in die Menschenwelt?" Fast hätte er gefragt /Zu dir?/

"Mmh." Lasse nickte leicht, auch wenn es nicht wirklich das war, was er gemeint hatte. Seine Hand wanderte auf dem warmen Fell des Elchs neben Ejlifs Bein nach oben, bis er an die Decke stieß. Er legte sie auf den festen, buntgemusterten Stoff, dicht beim Knie des anderen Mannes, und hätte ihn gerne berührt, einfach um zu spüren, dass er wirklich da war.

Die Karte fiel Ejlif wieder ein. "Liska meinte, dass ihr allen solche Karten gebt, dass es nichts heißt, wenn man sie... erhält. Aber war es... eine... Einladung?" Mit großen Augen sah er aufmerksam auf den Mann hinunter.

Lasse erwiderte den Blick und fühlte sich in die geheimnisvolle Nacht dieser schwarzen Tiefen gesogen, während sein Herz schneller zu schlagen begann und sich dieses kostbare Gefühl in ihm noch verstärkte. Es war so besonders, so wertvoll, dass er es festhalten wollte. Er reichte nach oben und umfing sacht Ejlifs schmale, warme Hand mit seiner kalten.

"Ich hatte gehofft, du kommst mich besuchen. Ich würde mich freuen, wenn ich dir helfen könnte." Er zögerte und sprach dann doch weiter. "Oder wenn ich dich einfach nur wiedersehen würde."

Ejlif blinzelte einmal, dann blickte er auf ihre Hände, seine dünnen, hellen Finger gegen Lasses kräftigen, mit gesunder Hautfarbe. Er fühlte sich warm an und lebendig, herrlich. Die Worte waren genauso schön. /Mich will er wiedersehen? Mich?/

Vorsichtig festigte er seinen Griff ein wenig und nickte einmal. "Dann werde ich dich besuchen, Lasse." Er sah zum Wagen hinüber, der an der gegenüberliegenden Straßenseite parkte. "Leider darf ich nicht gehen, bevor wir die Fürsten begrüßt haben. Meine Mutter will mich gern richtig auf Reisen schicken, mit allem, was ihrer Meinung nach dazu gehört." Er lächelte Lasse unsicher an und fügte erklärend hinzu "Lauter Dinge, die Feen in der Welt der Menschen brauchen, verstehst du?" Eigentlich war er sich sicher, dass Lasse gar nicht verstehen konnte, aber das war auch nicht wichtig.

"Das ist vermutlich richtig so." Lasse dachte an Ausweispapiere und fragte sich, was sonst noch so dazu gehören konnte, was Feen benötigten. "Und das Fest solltest du auch wirklich noch dort feiern, nicht wahr? Bei deiner Familie."

Wie es wohl sein würde, mit lauter Feen und den Fürsten? Mit einem Mal sehnte er sich danach, es auch zu sehen. Doch er hatte schon so dort sein dürfen, mehr war zu viel verlangt. Vorsichtig und ganz kurz nur streichelte er mit dem Daumen über Ejlifs Finger, genoss die weiche Haut unter seiner. "Soll ich dich abholen? Oder gehört die Reise auch zu den Dingen, die gerichtet werden?"

Ejlif wurde ganz kribbelig zumute. Zudem konnte er noch immer nicht so recht glauben, dass dieser schöne, große Mann eine Vinterfee, eine männliche nutzlose dazu noch, gern bei sich haben wollte. Doch die Zeichen, die ihm Lasse gab, waren mehr oder weniger eindeutig. /Er mag mich. Er hat schon gestern so geschaut, hat mir in die Augen geschaut und jetzt... Ich will nicht, dass wir uns wieder verlieren./

Er beugte sich dichter herunter, um nicht so laut sprechen zu müssen und um Lasse näher kommen zu können. "Was machst du denn zum Fest, Lasse?" /Hat er Familie? Freunde? Was machen die Menschen in seinem Dorf denn?/ Neugierig sah Ejlif seinem schönen Menschen in die Augen. "Feierst du mit deinem Dorf?"

Lasse lachte leise auf, während ein warmes Flimmern durch seine Brust und seinen Bauch zog, als mit der Nähe auch Ejlifs Duft nach Winter und Weihnacht deutlicher wurde. "Das wäre mit Sicherheit das größte Fest der Geschichte. Nein, ich werde entweder bei meinen Eltern sein oder... mal sehen." Hoffnungsvoll begann sein Herz schneller zu schlagen, auch wenn er Vernunft dagegen zu setzen versuchte. Was wäre, wenn Ejlif ihn einladen würde? Hätte seine Mutter, hätten die Fürsten etwas dagegen? Er war nur ein Mensch.

Ejlif lächelte verständnislos. Das größte Fest? Warum? Gab es wirklich so große Dörfer? Alvars Briefe hatten ihm zwar schon hin und wieder erzählt, dass die Häuser dichter standen, dass viele, viele Menschen eng beieinander wohnten, aber dennoch konnte Ejlif sich das nicht so recht vorstellen.

"Mal sehen? Du weißt es noch nicht? Aber das... ist doch ein Fest, an dem man... man muss doch so viele Dinge daheim tun. Welche Aufgabe hast du, Lasse?" Ejlif bemerkte die fragenden Runzeln auf Lasses Stirn und drückte seine Finger aufmunternd, bevor er erklärte "Ich zum Beispiel mache die Schlitten bereit und bitte die Rentiere, uns zu fahren, damit wir die Fürsten abholen können. Sie kehren auf einem größeren, freien Platz in ihre menschlichen Körper zurück, weil sie soviel Energie freisetzen, dass es dem Dorf schaden würde. Liska braut den Punsch, den wir trinken, andere schneidern die Kleider der Fürsten, andere bereiten das Essen vor, machen Musik auf dem Fest. Du bist doch ein Varenson, dann kannst du sicherlich Fröhlichkeit verbreiten, Singen oder Tanzen vielleicht? Was würdest du gern machen, wenn du dabei wärst?" Atemlos riss er die Augen ein wenig auf. "Wärst du gern dabei?"

Kleine Wirbel an Glück und Zuneigung rieselten durch Lasse hindurch. "Ich weiß nicht, ob ich wirklich etwas tun kann. Ich kann nicht gut singen, und mein Tanzen ist eher ein Herumhopsen. Ich könnte Gebäck mitbringen. Oder Met", schlug er vor, denn es klang passend. Bestimmt würde er davon noch einige Flaschen zusammenbekommen. Sein Adoptivvater Sören setzte selber welchen an, grundsätzlich mehr als sie trinken konnten. "Der schmeckt heiß auch sehr gut." Der Griff der kleinen Hand wurde ein wenig fester und ließ ihn verwirrend atemlos zurück. "Wenn du mich dabei haben magst und wenn es niemanden stört, würde ich mich sehr freuen, wenn ich kommen dürfte."

"Ich würde mich sehr freuen, und stören würdest du sicherlich niemanden, Lasse." Gleich drauf fiel Ejlif die Wortwahl auf. /Mitbringen. Das heißt, dass er erst einmal nach Hause fahren muss./ Er streifte das wartenden Auto mit einem unglücklichen Blick und murmelte dann fragend "Dann können wir also an Weihnachten mit dir rechnen? Soll ich zu einer bestimmten Zeit hier vorbei kommen?" Der Gedanke, dass er Lasse gleich wieder verlieren würde, vielleicht doch für immer, begann Ejlif Angst zu machen und Bauchweh.

Lasse hörte die Traurigkeit in seiner Stimme und streichelte erneut mit dem Daumen über den weichen Handrücken, auf eine eigenartige Weise ebenfalls traurig und gleichzeitig unendlich glücklich. "Ich würde gerne bleiben, Ejlif. Aber ich muss arbeiten; ich habe vorher keinen Urlaub." Ihm fiel ein, dass der zierliche Feenmann vielleicht nicht wirklich wusste, was das bedeutete.

Mit Blicken strich er über das runde Gesicht, das er jetzt viel zu lange nicht mehr würde sehen dürfen. Jedes Detail wollte er sich einprägen, um sich daran zu erinnern. Wie sich die hellen Wimpern über den schrägen, schwarzen Augen emporschwangen, einem kleinen Lichterkranz gleich. Wie sich die Flügel der zierlichen Nase bei jedem Atemzug kaum merklich bewegten. Die von der Kälte mit Rot überzogenen Wangen. Die weichen Lippen, die nun ein wenig wehmütig verzogen waren. Die zerzausten Haare, in denen sich Schneekristalle wie Schmuck verfangen hatten. "Das sind sozusagen meine Aufgaben bei mir zu Hause. Ich muss arbeiten, um Essen und meine Wohnung zu bekommen, verstehst du? Aber ich werde auf jeden Fall da sein. Warte am Abend auf mich, am Tag vor Weihnachten. Wenn ich etwas früher komme, sitze ich im Auto im Warmen, aber du würdest frieren. Also lass dir Zeit, ja?"

Mit einem kleinen Lächeln nickte Ejlif und fühlte sich ein wenig getröstet. Die freundlichen Worte, das Versprechen und das zarte Streicheln an seiner Hand machten, dass er sich nicht abwenden wollte. Aber er wusste, dass dieses Bauchweh sicherlich sehr bald aufsteigen und zu Kummer werden würde, Liebeskummer. Er wollte Lasse fröhlich in Erinnerung bleiben und nicht verheult.

"Ich werde hier sein, Lasse. Mach dir um mich keine Sorgen. Ich bin eine Vinterfee und friere nicht so leicht." Er hob den Kopf und sah sich um. "Gleich kommt ein Wagen die Straße runter. Besser ich verschwinde jetzt. Bis zum Weihnachtsfest."


by Jainoh & Meike "Pandorah" Ludwig