NuR - Eine Erklärung

Die Geschichten "Die Hütte im Schnee" und "Stockwerk Nr. 15" sind Teil einer – in Ermangelung eines besseren Wortes – Reihe, die bei mir unter der Abkürzung "NuR" läuft.

Das ist natürlich einerseits die Abkürzung von "Nel und Rin". Andererseits ist jedoch auch das schlichte Wort "nur" gemeint, was sich ganz zufällig ergeben hat. Nur. Ausschließlich. Bei NuR geht es ausschließlich um Nel und Rin, und zwar in einer gewissen märchenhaften Variante. Sie suchen sich, beziehungsweise stolpern zufällig übereinander, finden zueinander, und damit ist alles gut und "sie lebten glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende".

Ich liebe Variationen, wenn mir ein Thema gefällt, aber zumeist bemüht man sich ja doch, jedes Mal in gewisser Hinsicht eine neue und eigenständige Geschichte zu schreiben und sich nicht nur zu wiederholen. Auf die Dauer wäre das auch langweilig. Hier gebe ich jedoch genau dieser Schwäche von mir nach.

Auch wenn von NuR in geschriebener Form bisher lediglich zwei Geschichten existieren (in meinem Kopf gibt es mit Sicherheit schon 10 oder mehr Versionen), ist es eine Gedankenspielerei, wie die beiden Charaktere sich unter immer anderen und doch gleichen Begebenheiten treffen; es ist Kopfkino beim Einschlafen und an Orten, wo man sich nicht oder für nicht allzu lange Zeit konzentrieren kann.

NuR ist kurz und besteht eigentlich nie aus mehr als vier Abschnitten. Die Grundgeschichte ist simpel und gemäß der Kapitel in vier Akte geteilt:

1.Treffen
2.Unsicherheit und Misstrauen
3.Vertrauen und Annäherung
4.Zusammenfinden

Treffen: Immer ist Nel – der Uke – in Schwierigkeiten, immer rettet Rin – der Seme – ihn auf die eine oder andere Art aus eben diesen.

Unsicherheit und Misstrauen: Natürlich fallen sie nicht sofort übereinander her, sondern haben grundsätzlich eine kleine Unstimmigkeit, die überwunden werden muss, in 99 % aller Fälle in Nels Vergangenheit begründet. Diese war ebenso grundsätzlich nie besonders rosig.

Vertrauen und Annäherung: Das Überwinden der Probleme geschieht dann genau hier, sie kommen sich näher.

Zusammenfinden: Hier gestehen sie einander ihre Liebe und haben oft auch gleich schon Sex.

Was danach geschieht, ist unerheblich. Natürlich bleiben sie glücklich zusammen bis an ihr Lebensende, so bin ich nun mal. Aber es wird nie eine große Geschichte daraus. Kennt man eine NuR-Geschichte, kennt man alle. Und doch machen sie, mit Abstand zueinander, irgendwie immer wieder Spaß.

Zumindest mir. Ich hoffe, euch auch. ^_~ Und deswegen wird es vielleicht irgendwann eine weitere kurze Geschichte geben, deren Hauptfiguren Nel und Rin heißen, die jedoch aufeinander treffen, als seien sie sich noch nie begegnet. Das sind sie auch noch nicht – in diesem Leben.

Eure Pandorah