Der Sternschnuppentraum

3.

Phillipe durfte sich auf der Fahrt nach Hause einiges anhören, was zum einen Jean Gaby betraf, zum anderen dessen Alter. Léon und Henri bekamen nicht genug davon, ihn damit aufzuziehen, dass er ausgerechnet mit ihm getanzt hatte.

"Ich könnte dir meinen Vater vorstellen", frotzelte Léon. "Der ist nur wenig älter."

Phillipe lachte leise, während er sich an das Gefühl von Jeans Hand auf seiner Taille erinnerte, daran, wie es war, so leicht und sicher von ihm geführt zu werden. "Wenn er genauso gut tanzen kann, dann gerne."

"Aber ich bin mir sicher, er wird nicht halb so tiefe Blicke geschenkt bekommen." Henri kicherte, als Phillipe ihm von hinten in die Seite knuffte. "Nicht schlagen, ich bin der Fahrer."

Leider hörte es nicht auf, da Léon schon ziemlich betrunken war und Henri sowieso gerne stichelte, wenn er es auch nie böse meinte. Dennoch war Phillipe froh, als sie ihn vor dem Haus absetzten. Müde, aber sich noch immer wunderbar leicht fühlend, auch wenn seine Füße in den Sandalen schmerzten, stieg er zu seiner Wohnung im zweiten Stock empor. Nicht einmal, dass es in dem Altbau keinen Aufzug gab, störte ihn heute.

Summend schloss er auf, hängte den Rucksack an die Garderobe und schlüpfte dann aus seiner Kleidung, um trotz der fortgeschrittenen Nacht erst noch mal zu duschen, sich die Haare zu waschen und sich abzuschminken, ehe er in sein wundervoll weiches Himmelbett fiel. Er sah zu dem Betthimmel aus weißer Gaze hoch und lächelte ihn an. "Er mag zu alt sein, aber er ist sehr nett. Und er hat wirklich schöne Hände."

Er rollte sich zur Seite, nahm sein Kopfkissen mit dem Rosenbezug in den Arm und verbarg das Gesicht darin, als er leise lachte.

Aber was auch immer Léon und Henri zu necken hatten, eines hatte dieser Abend definitiv erreicht. Phillipe hatte die nächsten Tage keinerlei Probleme, sich an seinen Computer zu setzen und zu schreiben. Schon lange hatte er nicht mehr so viel so flüssig tippen können, und er bedauerte es wirklich, dass er unterbrochen wurde, weil er zur Arbeit musste.

Allmählich verblassten jedoch die Erinnerungen, und der Alltag kehrte wieder ein. Er musste sich mit seiner Chefin auseinander setzen, weil er nicht mehr arbeiten wollte, um ausreichend Zeit für das Schreiben zu haben, Rechnungen wollten bezahlt werden, und sein Ventilator gab den Geist auf. Nach einem prüfenden Blick auf sein Konto seufzte Phillipe nur leise und überlegte, was für ihn erträglicher wäre, in der Hitze zu sitzen oder im Café Überstunden zu machen.

Doch als er das nächste Mal seinen Briefkasten öffnete, wieder nur eine Stapel Rechnungen erwartend, fiel ihm ein ungewöhnlicher Briefumschlag aus edlem, schwerem Papier entgegen. Phillipe nahm ihn ungeöffnet mit nach oben, um erst noch ein wenig über dessen Inhalt fantasieren zu können. Es war eine dumme Angewohnheit von ihm, aber sie machte Spaß. Er malte sich aus, dass sie die Filmrechte an einem seiner Romane verkauft hätten. Oder dass er einen Literaturpreis gewonnen hätte, wobei er wusste, wie abwegig das war. Dennoch träumte er erst noch ein Weilchen, ehe er den Umschlag endlich vorsichtig mit seinem alten Brieföffner in Schwertform aufschlitzte.

Die Wirklichkeit war beinahe genauso gut und sehr überraschend. Er blinzelte den Brief an, dann lächelte er, las ihn erneut durch und lächelte noch breiter, während sein Herz einen kleinen Hüpfer machte. Er war zu einer Lesung eingeladen worden. Zwar keine für seine Bücher, was jedoch eher noch ein Pluspunkt war, denn der Gedanke daran bereitete ihm Unbehagen, aber sie wurde in der Villa von Monsieur Gaby ausgerichtet.

Phillipe jauchzte leise auf, er presste den Brief an die Brust und tanzte lachend durch sein Wohnzimmer, sich nicht darum kümmernd, wie kindisch das aussehen mochte. Es sah ihn ja keiner. "Oh, das ist wundervoll! Er hat sich doch an mich erinnert. Selbst, wenn er nicht selber eingeladen hat. Aber warum sonst sollte ich so einen Brief bekommen?"

Aufgeregt lief er zum Telefon, um erst einmal Henri und Léon anzurufen und ihnen die neuste Neuigkeit zu erzählen. Zwar gratulierten sie ihm lachend, zeigten jedoch nicht einmal die Hälfte der angemessenen Begeisterung. Léon ging sogar soweit, ihn zu warnen, dass er auf sich achten sollte. Ein wenig verärgert erwiderte Phillipe nur, dass dafür keine Notwendigkeit bestand.

Die Tage bis zu dem fraglichen Samstag schienen dahin zu schleichen, während er höflich zusagte und überlegte, was er anziehen sollte, den Kopf wieder zum Schreiben freizubekommen versuchte und kläglich dabei versagte. Er war einfach zu aufgeregt. Dennoch hatte es den Erfolg, dass er sich bis zu dem Termin für etwas entschieden hatte, nur um es in letzter Sekunde noch einmal umzuwerfen.

Schließlich stand er in einer glänzendweißen, leichten Sommerhose mit zartem Webmuster und einem ebenfalls weißen, kurzärmligen Oberteil mit versetzter Knopfleiste vor der großen Villa und fragte sich, ob er nicht doch fehl am Platz war. Doch da er zugesagt hatte, nahm er allen Mut zusammen, um zu klingeln.

 

Jean hatte beschlossen, dass es am Angenehmsten sein würde, wenn sie die Lesung in seinem Wintergarten abhielten, dessen Glastüren bei diesem Wetter alle offen standen, um die auffrischende Abendluft hereinzulassen. Naturfarbene Stoffbahnen hielten schon den Tag über das Sonnenlicht von den hellen Korbmöbeln ab, und zwei sich träge drehende Ventilatoren schufen einen sanften, aber steten Luftzug.

In seinem beigemelierten Anzug fühlte Jean sich eigentlich auch sehr wohl. Er trug dazu ein hellblaues Hemd, das ein wenig Farbe hinein brachte, ohne zu sehr aufzufallen. Erneut überließ er Caroline, wie üblich dramatisch in schwarzem Kleid mit grellrotem Lippenstift, die Show.

Suzanne, die dicke Haushälterin, reichte, ordentlich mit ihrem schwarzen Kleid mit Schürze ausstaffiert, die Tabletts mit den Getränken unter den ersten Gästen herum. Insgesamt erwarteten sie zwanzig Gäste. Die Lesung sollte nur für eine Stunde gehen, mit Unterbrechung durch eine Cellistin, die ein modernes Stück spielen würde. Danach sollte diskutiert werden.

Der Autor, der lesen sollte, war doch tatsächlich der nervöse, langweilige junge Mann, mit dem Jean zu Anfang des letzten Balls irgendwann einmal getanzt hatte. An ihn konnte er sich gar nicht mehr erinnern, im Gegensatz zu Phillipe. Immer wieder lauschte Jean auf die Stimmen aus seiner Halle, wenn sein Butler Rick den Gästen den Weg wies.

Endlich vernahm Jean die leichte Stimme von Phillipe von vorn und entzog sich aus der Unterhaltung mit Paul, um diesen einen Gast persönlich willkommen zu heißen. Und die Wirkung, die der junge Mann erzielte, war wieder einmal berauschend. In der dunklen, kühlen Halle mit dem weinroten Läufer wirkte er in weißen Hosen und einem leuchtend weißen Oberteil, als hätte jemand Licht in eine Form gebracht.

Rick nahm dem Mann soeben einen kleinen Rucksack ab, um ihn in der Garderobe aufzuhängen. Ein Blick von Jean schickte ihn fort. Das liebte er so sehr an seinem Butler, er war diskret und wusste die Zeichen seines Arbeitgebers sofort zu lesen.

"Phillipe, ich bin froh, dass Sie auch gekommen sind." Jean trat rasch auf ihn zu und gab ihm die Hand. Gern hätte er ihn noch weit vertraulicher auf die Wangen geküsst, aber das verbot er sich dann doch sofort wieder.

Erleichtert lächelte Phillipe ihn an, froh darüber, das bekannte Gesicht zu sehen, das ihn sich wieder etwas wohler fühlen ließ, auch wenn der Reichtum, der ihn nervös machte, exakt diesem Mann gehörte. Er reichte Jean die Hand und spürte fast augenblicklich das kleine Flirren in seinem Magen. /Oh, diese weichen Finger... ich würde gerne.../

"Ich war ganz überrascht über die Einladung, aber ich habe mich sehr gefreut", gestand er und unterdrückte weitere Gedanken, während er ein wenig zögernd seine Hand zurückzog, sich dann etwas scheu umsah. "Gehört das hier Ihnen?"

Jean lächelte und nickte leicht. "Fast alles ererbt. Hier geht es entlang. Ich glaube, dass uns noch zwei Gäste fehlen, dann sind wir vollzählig."

Allerdings überließ er Phillipe gezwungener Maßen zunächst Caroline, die ihren Autor über neuste Entwicklungen informierte. Endlich kamen die verspäteten beiden Gäste. Jean hieß alle in seinem Haus willkommen; routiniert dankte er Caroline, dem Autor und seinen Hausangestellten, bevor er in der Runde weiter hinten seinen Platz wieder einnahm.

Erfreut stellte er fest, dass er schräg hinter Phillipe saß und die Gelegenheit hatte, den hübschen Gast zu bewundern. Der nervöse Autor begann nach einer sehr uninformativen Rede, einige seiner Gedichte zu lesen. Sie waren disharmonisch, deprimierend und ergaben in Jeans Augen keinerlei Sinn.

Da er sich zuvor ausreichend eingelesen hatte, auch in die möglichen Vergleichsdichter, fand er nun und während die Cellistin ihre zwei Stücke spielte, ausreichend Gelegenheiten, um den jungen Mann zu betrachten, ihn zu beobachten.

Wunderhübsch war er, auch im schwindenden Tageslicht. Die Haare schimmerten gepflegt, seine schlanken Arme hoben sich kaum von dem weißen Stoff ab, so hell war die Haut. Jean genoss es zuzusehen, wie sich Phillipes Wimpern hier und dort nachdenklich über die Augen senkten; hin und wieder nippte er von seinem Eiswasser, gegen Ende der Lesung kämpfte er mit dem sichtlichen Bedürfnis zu gähnen. Alles tat er auf eine herrlich elegante Art.

Jean war dermaßen in seine Betrachtung vertieft, dass er fast seinen Einsatz als Leiter der Diskussion verpasst hätte. Hastig sprang er auf und winkte Suzanne, noch eine Runde Getränke zu verteilen, während er sich bei dem nun verschwitzten und knallroten Autor bedankte.

Natürlich hatte Caroline dafür gesorgt, dass eine von den reaktionären Lehrerinnen eingeladen worden war, die immer so unfair und stets viel zu aggressiv angriffen. Innerhalb der nächsten Minuten schon wurde der arme Mann auf ein Häuflein Elend reduziert; es kostete Jean etliche besänftigende Worte und Blicke, um ihn zu retten, bevor die Lehrerin nach dem Bad fragte und ihr Verschwinden ihnen die Chance gab, freier über die Texte zu sprechen.

Sichtlich erschrocken hatte Phillipe das Auftreten dieser Frau beobachtet und sich wieder einmal geschworen, ganz bestimmt keine Lesungen zu halten, wenn man ihn nicht dazu zwang. Zwar hatten ihm die Gedichte auch nicht gefallen, das meiste hatte er nicht mal dem Sinn nach verstanden, aber das konnte man auch auf eine nettere Art sagen. Er war Jean dafür, dass er eingriff, beinahe genauso dankbar, als wenn er selber da vorne hätte sitzen müssen.

Etwas zaghaft und schüchtern zwischen den anderen, die vermutlich alle erfolgreicher waren als er, bemühte er sich dennoch, etwas Positives an den Gedichten zu finden. Der arme Autor hatte genug einstecken müssen. Doch während das Gespräch in immer weitere Sphären abdriftete, die ihm langsam zu bizarr und unverständlich wurden, wurde er nach und nach wieder vollkommen still.

Unauffällig suchte er mit den Blicken nach Jean, bewunderte seine souveräne Haltung, seine Ruhe und die Gestik seiner schönen, gepflegten Hände. Beständig schien ein kleines Lächeln die schmalen Lippen zu umspielen, und er verstand es, sich irgendwie im Hintergrund zu halten, selbst wenn er Kommentare einwarf. /Und wieder ein Anzug. Wie er wohl aussieht, wenn er mal etwas anderes trägt? ... oder vielleicht gar nichts? - Philli!/

Zum Glück war es ein heißer, ermüdender Tag gewesen, und Jean bot den Gästen nicht wirklich etwas zum Essen an, weswegen sie sich bald in kleinen Grüppchen verabschiedeten. Um zu verhindern, dass auch Phillipe ging, bevor sie zu einem Gespräch gekommen waren, trat er schließlich auf ihn zu, als er gerade Caroline ‚Au revoir’ gesagt hatte und fragte, seinem Blick in den Park folgend "Hat es Ihnen gefallen?"

Phillipe zögerte mit der Antwort und entschied sich dann für die Wahrheit. Ein wenig verlegen zupfte er an seinem Oberteil herum und zog es gerade. "Zum Teil. Die Gedichte... hm... ich fand sie... etwas kompliziert. Und diese Frau war so unhöflich. Selbst, wenn sie ihr nicht gefallen haben, muss sie das doch nicht... also ehrlich." Dann lächelte er jedoch zu Jean hoch, und das erste Mal fiel ihm auf, dass die Augen des anderen Mannes hellgrau waren. "Ich bin Ihnen wirklich dankbar, dass Sie eingegriffen haben. Kritik an den eigenen Werken ist wichtig, aber in der Luft zerrissen zu werden, ist mehr als demotivierend."

Jean erwiderte das Lächeln für einen Augenblick, dann wendete er sich erneut dem Garten zu, was den Vorteil hatte, dass er Phillipes Reflektion im Fenster betrachten konnte. Leicht verwischt, wie ein Geist, der zwischen den Rosenbüschen erschienen war. "Ich habe Ihre Bücher gelesen. Ein Bekannter hat mich darauf hingewiesen, dass Sie schreiben."

"Oh." Phillipe spürte, wie sich unversehens seine Wangen färbten und war froh, dass Jean sich abgewandt hatte. Er konnte sich nicht vorstellen, dass sie dem anderen Mann gefallen hatten. Andererseits hatte er Bücher gesagt, also musste er beide gelesen haben. Und überhaupt, dass er sich dafür interessiert hatte...

Das Rot seiner Wangen vertiefte sich noch. /Weil ich sie geschrieben habe? Ich?/ Er brauchte ein wenig, um seine Stimme zurückzugewinnen. "Und... was sagen Sie dazu? Das ist nicht Ihre gewohnte Literatur, oder?" Zudem stellte er mit einem Mal fest, dass ihm Jeans Urteil wichtig war. Wichtiger, als es sein sollte.

Jean lächelte leicht und bediente nebenbei die Klingelschnur, um Rick zu rufen. "Es gibt keine gewohnte Literatur, nur solche, die einen entspannt oder aufregt oder glücklich oder traurig macht."

Rick erschien, und Jean bat ihn mit leiser Stimme im nur für seinen Butler bestimmten Tonfall "Die Bücher von meinem Nachttisch bitte, Rick."

Wieder drehte er sich zu seinem Gast zurück. "Ich fand die Lektüre entspannend, und den Helden des Romans ,Schatten' fand ich bemerkenswert... sexy." Es brachte ihn erneut zum Lächeln. Dieses Wort hatte Jean schon lange nicht mehr gehört, noch viel länger nicht gesagt. /So wünscht er sich sicherlich seinen persönlichen Helden. Sexy, stürmisch, mutig und... jung./

"Wirklich?" Phillipe strahlte ihn erleichtert an; er hätte ihn am liebsten umarmt dafür. Wenn selbst Jean das dachte... /Sexy. Dass er so ein Wort überhaupt benutzt... Und wieso selbst Jean? Sicher, er wird vermutlich immer korrekt sein, immer im Anzug, immer so zurückhaltend lächelnd. Er ist auch nicht mehr dreißig, aber das heißt nicht, dass er trocken und verstaubt ist. Ich fühle mich in seiner Nähe immer... so wohl. Wie alt er wohl wirklich ist?/

Aufmerksamer sah er ihn an, entdeckte kleine, regelrecht unauffällige Fältchen um die Augen, mehr aber nicht. Das graumelierte Haar zeigte, dass er nicht mehr jung war, aber ansonsten war das feine, ovale Gesicht bemerkenswert alterslos. /Wenn er sich die Haare färben würde, sähe er jünger aus. Vielleicht in dem Ton der Augenbrauen, sie sind so dunkel./ Doch es passte zu Jean, dass er es nicht tat, und irgendwie war Phillipe froh darüber.

Er wollte ihm sagen, dass Bastien, sein Romanheld, all das war, was er nicht sein konnte, doch er kam sich albern dabei vor, als würde er über Kinderträume berichten, und irgendwie war es das ja auch. "Ich bin froh, dass Sie so denken. Es war nicht immer ganz einfach, ihn zu schreiben, weil er viele Dinge macht, die ich niemals wagen würde. Dann haben wir diskutiert, und meistens hat er seinen Kopf durchgesetzt."

Jean lachte auf. Er stellte sich vor, wie der energische Held mit dem zaghaften Autor über einem Drink in Streit geriet und schließlich schnaubend allein in seine Abenteuer zog. Rick unterbrach sie, bevor er etwas hatte sagen können, zudem wollten sich die letzten Gäste verabschieden, unter ihnen die anstrengende Lehrerin. "Bitte, schreiben Sie mir doch eine Widmung, Phillipe, ich bin gleich wieder bei Ihnen." Rasch ging Jean, seine Gäste zur Tür begleiten. Er wollte dem jungen Mann auf gar keinen Fall die Gelegenheit geben, auch schon zu verschwinden.

Er beeilte sich, zu seinem Gast zurück zu kommen, den Suzanne gerade mit einem Eistee im hohen Glas, zu Jeans Freude mit zwei Strohhalmen, und einem Brotteller versorgte. Auch seine Hausdame besaß die perfekte Mischung aus Takt und Intuition. Er bestellte leise noch ein Glas Tonic auf Eis, dann zog er seufzend sein Jackett aus. Im leichten Hemd ließ sich sicherlich die noch immer warme Abendluft besser ertragen; zum Glück verzichtete er schon lange auf Krawatten, wenn er nicht arbeitete.


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