Das Weihnachtsspiel 1

 

Das Weihnachtsspiel

1.

Sich die mal wieder zu langen Haare raufend blickte Raine auf den Kalender mit schillernden Sonnenbildern, den er von seiner Mutter zu Weihnachten bekommen hatte. Der Kalender war in eine Ecke seiner mit Holz ausgekleideten Dachwohnung zwischen Fotos und Postkarten neben die Tür zum Bad gequetscht worden. Mit kleinen pinken Pins, einem Geschenk von seinem letzten Flirt, hatte er auf Zetteln Termine an die entsprechenden Tage geheftet, mehrere übereinander zum Teil. An jedem Tag in den nächsten Wochen hatte er mittlerweile Termine, es nahm überhand!

/Wenn das so weiter geht, muss ich Dieter einfach mal absagen und den Chor und das verdammte Theaterstück sausen lassen./ Angesichts der Tatsache, dass er ohnehin nur in der Theatergruppe der Uni mitspielte, weil er dafür einen Teilschein angerechnet bekam, würde am ehesten das Stück gehen müssen.

Das Weihnachtsstück setzte sich aus fünf Episoden zusammen und wurde von einem Lied, das der Chor unterstützen sollte, beendet. Da er eine weittragende Stimme hatte und sich nicht scheute, sich weitgehend auszuziehen, wie es in einer der Szenen verlangt wurde, hatte der Chorleiter und sein Stiefvater Dieter ihn gebeten, eine der Hauptrollen zu übernehmen.

Leider häuften sich nun die Proben, und die Rolle zu lernen, erforderte mehr Zeit, als Raine hatte investieren wollen, auch wenn es ihm gefiel, den Sympathieträger des Stücks spielen zu dürfen. Das Stück selber mochte er auch, es ging immerhin um die Kraft der Liebe.

Seine Partnerin war eine der betont quirligen Mädchen, die er von einem Theorieseminar her kannte. Sie hatte schwarzes kurzes Haar und sehr helle Haut, eigentlich ein hübsches Mädchen, wenn sie nicht so aufdringlich wäre. Ihr Blick war immer sehr direkt in seine Augen gerichtet, und sie stand gern viel zu nah bei ihm, wenn sie mit ihm redete. Sie stellte zudem ihre Gemeinsamkeiten heraus, zum Beispiel, dass sie beide Vegetarier waren, wobei Raine lange nicht so streng darin war wie sie.

Doch vorerst konnte er nicht absagen, denn die erste Probe hatte noch nicht einmal stattgefunden, und zur Chorprobe hatte er es wegen der Abschlussarbeiten in seinem theoretischen Kurs nicht geschafft, weswegen er Dieter nicht hatte gestehen können, dass seine Lust nachlassend war.

Raine wollte sich Dieters Zuneigung ungern vergrätzen, der ruhige Musiklehrer und Lebensgefährte von Raines Mutter legte nicht selten ein Wort für ihn ein in der Familie und glättete so manche Woge. /Ich schau mir eine Probe an, dann sag ich Dieter einfach, dass ich es nicht packe mit all den Prüfungen/, beschloss Raine, während er sich die Flickenjeans mit den Beintaschen und einen Webpulli mit grünen und blauen Streifen überzog. Die kurze Fahrt mit dem Fahrrad zur Aula der Universität reichte aus, dass seine Haare vom Nieselregen tüchtig durchnässt wurden.

Ein wenig ärgerlich hängte er seine Jacke an der Heizung auf und sprang auf die Bühne, wo die anderen vom Chor und der Theatergruppe sich im Kreis eingefunden hatten. Das schwarzhaarige Mädchen umarmte ihn begeistert und lachte dann, weil er so nasse Hosenbeine hatte.

 

Missmutig sah Timo den dunkelblonden Neuankömmling an, der wie ein halber Hippie wirkte und im Moment reichlich nass war. Offensichtlich regnete es noch immer, und wahrscheinlich würde es nicht aufhören, bis die Probe beendet war, so dass er dann die Wahl hatte, entweder nass zu werden oder die U-Bahn zu nehmen. Beides war nicht sonderlich verlockend, denn entweder musste er sich mit dem Rad in einen überfüllten Wagon quetschen oder am nächsten Morgen früher aufstehen, denn die Verbindung von seiner Wohnung zur Uni aus war nicht die beste, während er mit dem Rad nur zwanzig Minuten brauchte.

Annette, die mit ihm im Chor sang und mit der er schon im letzten Semester studiert hatte, stieß ihn in die Seite. "Das ist Raine, der Stiefsohn vom Dieter Herman. Ist er nicht einfach obermegaschnuckelig? Mensch, wenn er doch mal mehr mit mir wechseln würde als nur ein freundliches Hallo!"

Timo lachte leise und zog die beigefarbenen Ärmel seines grünen Kapuzensweatshirts wieder halb über seine Finger. Seine Augen blitzten fröhlich, als er zu Annettes Schwarm hinsah. Gut schaute er ja aus, keine Frage, mit dem eckigen Gesicht, in dem die dunklen Brauen den Blick irgendwie intensiv werden ließen. "Fang du doch an, geh zu ihm hin und sprich mit ihm."

"Nee, der war jetzt schon länger nicht mehr bei den Proben, und kennen tun wir uns auch nicht wirklich. Und zudem vereinnahmt die Marie ihn ständig." Sie rümpfte die Nase, und Timo grinste.

Raine sah in der Runde rum und entdeckte einen Wasserkocher und Tassen für Tee hinter Annette, die schon länger im Chor dabei war. Eine Chance, sich einmal von Marie loszueisen und nicht ihr Geflüster hören zu müssen. Sie konnte einfach nie still sein.

Er nahm sich einen Becher, warf einen Pfefferminzteebeutel rein und goss sich von dem noch heißen Wasser ein, dann ließ er sich rasch neben Annette nieder. "Na? Hat Dieter dich auch bedroht und bestochen, damit du hier im Stück mitspielst?"

"Nee, ich singe nur im Chor mit." Annette lächelte, und ihre Wangen röteten sich ein wenig. "Ich kann einfach nicht allein auf der Bühne stehen." Dann griff sie nach Timos Ärmel und zog ihn ein wenig zu sich. "Ihr kennt euch noch nicht, gell? Timo ist erst seit drei Wochen im Chor dabei, aber er singt phantastisch. Timo, das ist Raine."

Timo hätte am liebsten mit ihr geschimpft dafür. Jetzt hatte sie schon mal die Gelegenheit, mit dem Mann ihrer Träume zu sprechen, und was machte sie? Frauen! Dennoch lächelte er brav. "Hi."

Der blasse, schmale Junge neben Annette, deren Wangen sich verdächtig gerötet hatten, winkte ihm zu und lächelte diffus in seine Richtung. Weil er so hübsch war, hätte Raine fast gedacht, dass es sich bei ihm um eines der sportstudierenden Mädchen handelte. Aber seine Stimme war dunkel. "Spielst du denn mit, Timo?"

"Oh nein, ich singe. Wobei Dieter angedeutet hat, dass er für mich vielleicht noch eine andere Aufgabe innerhalb des Stücks hätte." Timo verzog ein wenig unbehaglich das Gesicht. "Und du? Bist du in das Stück involviert?"

"Dieter hat mir die Hauptrolle aufs Auge gedrückt. Sogar ausziehen muss ich mich irgendwo." Raine lachte auf. "Und das an Weihnachten!"

Dieter, der den leicht anklagenden Tonfall vernommen hatte, kam auf seinen ausgetretenen Birkenstockschuhen angelatscht und begann eine besorgte Diskussion mit Raine, in deren Verlauf dieser dann sogar fest zusagte, die Rolle zu spielen. Im Anschluss, als Dieter die anderen Rollen verteilte, lehnte Raine sich zu Annette hin und meinte "Das macht er immer so. Ich bin fest überzeugt, dass er mit seinem Genöle auch meine Mutter immer wieder dazu bringt, was für ihn zu tun. Die Schüler sind bestimmt auch nur aus Angst vor langatmigen Vorträgen, wie grausam die Welt ist, so nett zu ihm."

Bissig grinsend schlug er sein Textbuch auf und stellte fest, dass er nur wenig sagen musste. Er war zwar fast in jeder Szene auf der Bühne, aber seine Rolle verlangte nicht viel Konzentration, und zudem konnte er seinen Text vermutlich auch intuitiv verändern, ohne dass die Leute im Publikum es merken würde.

Timo grinste in sich hinein, als er Annette leise antworten hörte, ohne ein Wort zu verstehen. Doch nur Momente später vergaß er seine Belustigung, als Dieter ihm freundlich ein Skript in die Hand drückte und ihn fragte, ob er nicht Souffleur sein würde. Seine klare Aussprache und die leise, aber gut zu verstehende Stimme seien dafür hervorragend geeignet. Timo hatte nicht wirklich Lust darauf. Das hieß, dass er bei jeder Probe dabei sein musste, nicht nur bei den Chorproben, und den gesamten Text kennen musste. Aber irgendwie hatte er keine Chance gegen Dieters Überzeugungskraft. Der Mann redete und erklärte, und irgendwann hatte er plötzlich zugestimmt.

Gemeinsam in der Gruppe legten sie die Proben fest, und Dieter erinnerte daran, dass die Chorproben an jedem Dienstag Abend weiterhin normal stattfinden würden. Dem Chor kam die Rolle eines Erzählers zu, der zwischen den drei Akten in den Umbaupausen die Zeit überbrücken sollte.

Nicht besonders glücklich starrte Timo das Skript an und wusste gar nicht, wie er das mit dem Chor regeln sollte. Zwischen den Szenen aus dem Souffleurskasten krabbeln? Wie sah das denn aus! Oder gar nicht mitsingen? Nein, das wollte er nicht.

Aufmunternd stieß Annette ihm in die Seite. "Sei froh, dass du nicht auf der Bühne stehen musst. Er hätte dich ja auch für die Rolle eines Engels oder so vorschlagen können."

"Großartig", murmelte Timo und schnitt ihr eine Grimasse. "Als hätte ich vor Weihnachten nicht schon genug zu tun. Und ich wollte singen und nicht in einem dunklen Kasten schwitzen."

"Wenn der Vorhang zwischen den Akten gefallen ist, dann kannst du eh unbemerkt rauskommen. Ich bezweifle, dass es das Publikum stört, wenn der Souffleur aus der Kiste rauf kommt, um zu singen", schlug Raine locker vor und erschrak, als er gleich darauf in der letzten Szene sah, dass er die von ausgerechnet Marie gespielte Figur würde küssen müssen.

/Und dann krabble ich wieder rein, wenn alle anderen von der Bühne gehen? Das sieht albern aus/, dachte Timo etwas unglücklich. Aber Raine würde das wohl nicht verstehen. Er wirkte nicht so, als würde ihn die Meinung von anderen auch nur einen Deut scheren.

"Er hat Recht, weißt du? Mach nicht so ein Gesicht." Annette grinste und beugte sich dann ein wenig zu Raine, um bei ihm ins Manuskript zu spähen. "Und was lässt dich so die Miene verziehen?"

"Ich hab die Kussszene gefunden. Natürlich als krönender Abschluss." Er warf einen Blick zu Marie hinüber, die allerdings lachend mit zwei Freundinnen redete.

Annette folgte seinem Blick unsicher, eine winzige Falte zwischen ihren geschwungenen Brauen. Timo nahm sich vor, nach der Vorbesprechung mal ernsthaft mit ihr zu reden. Offensichtlich hatte Raine keinerlei Interesse an Marie, immerhin war er ziemlich schnell geflüchtet und saß nun hier bei ihr. Aber vielleicht hatte Annette auch nur Bauchschmerzen, weil er sie dennoch küssen würde. Wenn Raine sein Schwarm wäre, würde er das auch nicht so toll finden. Zum Glück war er das nicht. Witzig eigentlich, dass er bis heute noch nicht mitbekommen hatte, wer Dieters Stiefsohn war. Immerhin nahm Timo bei dem Mann Gitarrenunterricht und war schon häufig auf dem Hof gewesen, wo er mit seiner Lebensgefährtin in einer Art Hippiekommune lebte.

"Gehört sich halt so für ein Stück dieser Art. Vielleicht musst du sie ja gar nicht richtig küssen."

Raine grinste, weil es ihm mit einem Mal so vorkam, als ob Timo der Gedanke unangenehm war. "Hey, wir sind doch nicht mehr im Alter, in dem alles peinlich ist. Ne, ich bin nur nicht scharf darauf, dass sie das vielleicht mit mir üben will." Der junge Mann neben ihm war offensichtlich eine Inkarnation der Schüchternheit. Schon sehr passend für einen Souffleur, immer schön im Versteck bleiben. Auch die Klamotten versteckten ihn ganz gut.

"Ich würde niemanden auf der Bühne küssen, gleichgültig wen." Timo verzog abwehrend die Mundwinkel. "Aber deswegen bin ich ja auch im Chor und du bei den Schauspielern."

Dieter lenkte sie ab, weil er den restlichen Abend für die normale Chorprobe nutzen wollte. Als sie vor die Tür traten, hatte es zum Glück aufgehört zu regnen, so dass die Heimfahrt nicht so kalt und unfreundlich werden würde. Erleichtert ging Raine zu seinem von Sonnensymbolen und einer Zeichnung von Shiva bedeckten alten Damenfahrrad, das ihm so schnell an der Uni niemand klauen würde.

Timo löste das Schloss von einem dunkelblauen, alten Dreigangrad und sah mit einem Lächeln zu Raine hin. Klar, dass dessen Rad nicht gewöhnlich war. Passte zu ihm und sah irgendwie auch noch gut aus. "Das findest du auf jeden Fall immer wieder, egal wie viel Fahrräder noch drum rum stehen", sagte er mit einem kleinen Grinsen. "Selbst gemacht?"

Raine lachte. "Nee, das hat einer aus der Kommune angepinselt. Ich hab es im Sommer nach einer Feier mal in der Scheune stehen lassen, und am anderen Morgen sah es so aus." Er schwang sich auf. "Wir sehen uns ja Dienstag, gell Timo?"

"Ja, bis dann."

Beim Wegfahren winkte Raine noch einmal fröhlich Annette zu, und sie winkte mit so einem glücklichen Ausdruck zurück, dass Timo lachen musste. "Das lässt sich doch gar nicht so schlecht an", sagte er und zwinkerte ihr zu.

"Er hat ein wenig mit mir gesprochen, mehr nicht", berichtigte sie ihn, aber wirkte dennoch sehr zufrieden. "Du bist echt zu beneiden, dass du ihn jetzt so oft sehen kannst."

Timo streckte ihr die Zunge raus und stieg auf sein Fahrrad. "Er ist dein Schwarm, nicht meiner. Aber wenn du willst, kann ich Dieter sagen, dass du gern die Souffleuse machen möchtest. Soll ich? Ich tausche gern."

"Bloß nicht!", wehrte sie entsetzt ab und lachte. "Sehen wir uns morgen nach den ersten zwei Kursen? Ich muss noch in die Bib, aber dann hab ich frei bis zwei."

"Okay. Treffen um eins in der gelben Mensa? Dann geh ich vorher nämlich noch Kopien machen."

Als Annette zustimmte, winkte er ihr zu und fuhr los, während sie in die andere Richtung zur U-Bahn lief. Erleichtert darüber, dass es im Moment nicht regnete, fuhr er ein wenig schneller, um auch auf jeden Fall trocken zuhause anzukommen. Zudem musste er seine Übungen noch für den nächsten Tag fertig machen, und daran würde er bestimmt bis in die Nacht sitzen.

 

Timo hatte erschreckend viel zu tun in der nächsten Zeit, und so kam er erst kurz vor der ersten Probe dazu, das Stück durchzulesen. Es war nett und niedlich, aber nicht besonders großartig und handelte von einem jungen Mann, der an Weihnachten seinen Engel vermisst, der jedes Jahr zu ihm gekommen war. Natürlich führte das zur großen Suche, bei der er allerlei Beispielen für Liebe begegnete und dann trotzdem mutlos am ersten Weihnachtsfeiertag zurückkam, um von seinem Engel empfangen zu werden, der für ihn sterblich geworden war. Kuss, Ende, Chor. Timo war froh, keine einzige der Rollen spielen zu müssen und fand es erneut schade, dass Annette nicht doch noch Souffleuse hatte machen wollen.

Er fand es noch viel bedauerlicher, weil er anwesend sein musste, ohne wirklich üben zu können. Für die Zeit fiel ihm wahrlich besseres ein. Aber immerhin hatte Dieter ihm dafür ein paar freie Gitarrenstunden versprochen, und das war es dann doch wieder beinahe wert.

Was auch ermüdend wurde, war Raine mit den Mädels zu sehen. Irgendwie schäkerte er mit jeder und schien sich auch mit Annette gut zu verstehen. Timo freute sich für sie, aber fand es täglich schwieriger, ihren Schwärmereien zuzuhören. Sie neigte gewiss nicht zu Übertreibungen und war mit Sicherheit für eine verliebte Person sehr moderat, aber Timo begann festzustellen, dass Raine auch ihm immer besser gefiel.

/Großartig/, dachte er sarkastisch, als er auf dem Stuhl direkt neben der Bühne saß, das aufgeschlagene Manuskript auf den Beinen. Marie hing an Raines Arm, und Dieter erläuterte ihnen etwas mit weiten Gesten, doch Timo hörte nicht so richtig auf das, was er sagte. /Der ist so stockhetero wie ein CSU-Politiker. Und zudem durch und durch Hippie, dass er bestimmt nichts mit jemandem anfangen kann, der eine normale Wohnung hat und ein normales Fahrrad fährt./

Raine hatte sich gerade mal wieder von Maries Arm losgeeist, als ihm auffiel, dass Timo leeren Blicks in seine Richtung starrte. Grinsend ließ er sich auf dem Bühnenrand nieder und wuschelte einmal durch die schwarzen Haare. "Hey, nicht träumen, so langweilig ist Dieters Rede auch wieder nicht."

Dieter ahndete das, indem er mit seinem Kreidestück nach Raine warf, der sich lachend in Deckung duckte. "Aber wir sind ohnehin fast fertig für heute. Raine, willst du das noch einmal probieren mit Marie, oder denkst du, dass ihr das hinbekommt? Bis kurz vor Weihnachten habt ihr keine Proben mehr zusammen."

"Ach, ein Kuss ist doch leicht hinzubekommen. Mir wäre es recht, wenn ich los könnte, ich muss noch vor Ladenschluss bei Aquarius vorbei, Klara wollte mir ein paar Bücher geben."

Timo war Raines Hand ausgewichen, selbst wenn sich der andere gleich wieder zurückgezogen hatte. Noch mehr Geschwärme wegen ein paar unschuldigen Berührungen konnte er nun wirklich nicht gebrauchen. Er lächelte einmal vage in Richtung Dieter und Raine und schlug dann das Skript zu, um es in seine alte Ledertasche zu stecken. "Das heißt, für heute sind die Proben vorbei? Gut, ich muss nämlich noch was für mein Referat tun." Es erleichterte ihn, dass er den beiden nicht beim Küssen zuschauen musste, immerhin etwas.


Kommentare, Kritiken, Lob?
 
by Meike "Pandorah" Ludwig & Jainoh